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DVD-Tipp
Spannender Film: Als „Suburbicon“ seine Idylle verliert

Die Idylle trügt: Im beschaulichen amerikanischen Suburbicon gärt es mächtig hinter den Fassaden.
Die Idylle trügt: Im beschaulichen amerikanischen Suburbicon gärt es mächtig hinter den Fassaden. FOTO: Verleih
St. Wendel. Immer neue Wendungen, immer neue Fragezeichen. Der Film „Suburbicon“, der gerade auf DVD erschienen ist, bleibt spannend bis zum Schluss. Von Melanie Mai

Zum Inhalt: Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde voller glücklicher und junger Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasenflächen ist Suburbicon in den 1950er-Jahren die idyllische Postkarten-Antwort auf den amerikanischen Traum.


Das Leben der Familie Lodge, die ein wichtiger Pfeiler der Gemeinde ist, wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Die Lodges geraten in einen Strudel ungewöhnlicher und höchst verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Der junge Nicky Lodge versucht währenddessen mit dem Verlust seiner Mutter klarzukommen und die seltsamen egoistischen Machenschaften der Erwachsenen zu verstehen. Doch seine Neugierde behindert die Versuche seines Vaters, eine neue Familienordnung herzustellen. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges immer weiter um sich greift, nach außen hin unbemerkt bleibt, wird die Gemeinde zunehmend zu einem wütenden Mob: Der Grund dafür ist die erste schwarze Familie, die vor kurzem in die Nachbarschaft gezogen ist.

Wer jetzt Lust auf „Suburbicon“ bekommen hat, sollte heute, 11 Uhr, in der SZ-Redaktion, Telefon (0 68 51) 9 39 69 55, anrufen. Der jeweils dritte Anrufer gewinnt die DVD.