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Wettbewerb
Schnell noch eine Skulptur ablichten

Gernot Rumpfs Skulptur, Pilz genannt, auf der Baltersweiler Höhe. Sie könnte ein Motiv für den Foto-Wettbewerb sein. Dieser läuft noch bis 31. Mai.
Gernot Rumpfs Skulptur, Pilz genannt, auf der Baltersweiler Höhe. Sie könnte ein Motiv für den Foto-Wettbewerb sein. Dieser läuft noch bis 31. Mai. FOTO: CMFRISCH
St. Wendel. Foto-Wettbewerb beim Projekt „Die Straße der Skulpturen St. Wendel – Reloaded“ endet am 31. Mai. Von Evelyn Schneider

(evy) Ob mit Bildender Kunst oder Fotografie – das St. Wendeler Museum und das Kunstzentrum Bosener Mühle rücken aktuell die Skulptur in den Mittelpunkt. Denn allzu oft wird Kunst im öffentlichen Raum nicht mehr bewusst wahrgenommen.


Das will das Projekt „Die Straße der Skulpturen St. Wendel – Reloaded“ verändern (wir berichteten). Initiiert, organisiert und getragen wird es gleich von mehreren Partnern: dem Verein „Straße des Friedens – Straße der Skulpturen in Europa“, dem Museum St. Wendel, dem Kunstzentrum Bosener Mühle, dem Kulturprogramm „steinreich“ der Kultur-Landschaftsinitiative (Kulani) und dem Bildungs-Netzwerk St. Wendeler Land. Um auf die Kunstwerke und deren Friedensbotschaft aufmerksam zu machen, ist den Verantwortlichen eines ganz wichtig: das Mitmachen. Ob Schulkind oder Erwachsener – jeder kann sich beteiligen. So gibt es eine Reihe von Workshops mit unterschiedlichen Themen, in denen sich Hobbykünstler ausprobieren können.

Für Hobbyfotografen wurde ein Wettbewerb ins Leben gerufen. Gesucht sind dabei Aufnahmen der Skulpturen im Wandel der Jahreszeiten. Zu welcher Tageszeit die Fotos geschossen wurden, spielt keine Rolle. Christoph M. Frisch, Vorsitzender des Vereins Kulturzentrum Bosener Mühle, weist darauf hin, dass die Aufnahmen nicht speziell und somit aktuell für den Wettbewerb angefertigt werden müssen. Auch ein historischer Schnappschuss aus dem Archiv eines Hobbyfotografen könne eingereicht werden.



Der Countdown läuft. Denn der Foto-Wettbewerb endet am 31. Mai. Bis dahin sollten Teilnehmer bis zu drei Fotos im Hoch- oder Querformat auf der Internetseite des Projekts (siehe unten) hochgeladen haben. Eine Jury prämiert die schönsten Bilder. Zur Belohnung gibt es für die ersten drei: 300, 200 und 100 Euro. Außerdem werden die Bilder des Wettbewerbes ab 8. Juni in einer Ausstellung  im Kunstzentrum am Bostalsee zu sehen sein.