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Jagd
Schlepper mit Schneidwerk sinnvoll

Leitersweiler. Im Jahrsbericht der Jagdgenossenschaft finden sich zahlreiche positive Entwicklungen. Von Hans Jürgen Loch

() Jagdvorsteher Bernd Closter wies während der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Leitersweiler darauf hin, dass die Einnahmen aus der Jagdpacht im vergangenen Jahr, wie auch in den vorangegangenen Jahren, für den Ausbau und die Ausbesserung der Feldwege im Gemeindebezirk verwendet wurden. Für die Kassenprüfer trug Hans Bill den Prüfungsbericht vor, der dem Vorstand eine ordnungsgemäße und einwandfreie Buchführung bescheinigte, so dass einstimmig Entlastung erteilt wurde. Die Mitglieder stimmten dem vorgelegten Haushaltsplan für das Jahr 2018 zu.


In Leitersweiler verfügt die Genossenschaft über eine Fläche von 576 Hektar Land. Im Vereinsregister sind 227 Jagdgenossen eingetragen. Im vergangen Jahr wurden 31 Rehe und 20 Wildschweine geschossen. Wie Birgit Rein, die Initiatorin der Aktion „Rettet die Rehkitze – Stoppt den Mähtod“ mitteilte, konnten bei ihren Einsätzen 14 Rehkitze vor dem sicheren Tod bewahrt werden. An 13 Tagen waren insgesamt 28 Helfer etwa 270 Stunden ehrenamtlich im Einsatz.

Aktuell ist die Anschaffung einer Drohne mit Wärmebildkamera geplant. Die Jagdgenossenschaft stellte mit einem einstimmigen Beschluss 500 Euro afür zur Verfügung. Mit weiteren Spenden und Zuschüssen, die man erwartet, will man die Ausrüstung, die etwa 3300 Euro kostet, finanzieren.



Eine Anschaffung, die sich nach Einschätzung der Jagdgenossen bereits gelohnt hat, ist ein Schlepper der Kreisstadt St. Wendel, der eine Schneidevorrichtung hat. Mit einem Zuschuss hatte sich die Jagdgenossenschaft an den Kosten dafür beteiligt. Während der Sitzung lobte der Vorstand das Freischneiden der Wege, das der Bauhof der Stadt St. Wendel übernommen hat.

Die Sitzungsniederschrift der Versammlung und der Haushaltsplan liegen beim Jagdvorsteher Bernd Closter zur Einsicht aus.