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| 19:16 Uhr

Schalke trifft BVB in St. Wendel

Im vergangenen Jahr spielte die Schalke-Traditionsmannschaft in Baumholder. Dort wie in St. Wendel dabei: Olaf Thon (l.).
Im vergangenen Jahr spielte die Schalke-Traditionsmannschaft in Baumholder. Dort wie in St. Wendel dabei: Olaf Thon (l.). FOTO: Mai
St. Wendel. Ein echtes Ruhr-Derby gibt es am kommenden Samstag, 6. August, in St. Wendel. Die Traditionsmannschaften von Borussia Dortmund und Schalke 04 treffen ab 16 Uhr aufeinander – und das für einen guten Zweck. Der Erlös geht an die Stefan-Morsch-Stiftung. Organisator des Spiels ist der 40-jährige Torsten Morsch aus Wolfersweiler. Im Gespräch mit SZ-Redakteurin Melanie Mai erzählt der Lokführer, wer den Anstoß machen wird und warum das Spiel für ihn eine Herzensangelegenheit ist.

Sie organisieren ein Ruhr-Derby in St. Wendel zu Gunsten der Stefan-Morsch-Stiftung. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Torsten Morsch: Die Stefan-Morsch-Stiftung, die in diesem Jahr 30 Jahre alt wird, hat in den vergangenen Jahren mit beiden Vereinen schon Typisierungsaufrufe gestartet. Wir waren jeweils mit unserem Stiftungsbus zu Gast bei Bundesliga-Spielen und konnten viele neue Spender und somit Lebensretter finden. Bei einer Aktion in Coesfeld war Olaf Thon von Schalke 04 vor Ort und kam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Emil Morsch, ins Gespräch. Dabei wurde die Idee geboren, ein Benefizspiel im Saarland zu organisieren. Auch Clemens Tönnies, zu dem wir seit langem Verbindungen pflegen, war direkt Feuer und Flamme. Genauso war es auch, als wir bei Borussia Dortmund angefragt haben, ob sie mit dabei sind. Hans-Joachim Watzke hilft auch, wo er kann.

Auf welche Spieler beider Mannschaften würden Sie sich besonders freuen? Haben Sie schon Namen für uns?

Morsch: Ich denke hier kommt es nicht auf besondere Spieler an. Entscheidend ist, dass am Samstag viele Zuschauer nach St. Wendel kommen und sich in die Datei der Stiftung aufnehmen lassen. Die Leukämie steht an diesem Tag absolut im Vordergrund. Das Team von Schalke 04 wird von Olaf Thon angeführt. Mit dabei wird der Flankengott Rüdiger Abramczik sein sowie Mathias Herget. Das Team von Dortmund wird von Günter "Kutte" Kutowski angeführt. Dazu das "Schlitzohr" Frank Mill sowie Michael Lusch. Um nur einige vorab zu nennen.

Gibt es außer dem Fußballspiel ein Programm für die Besucher?

Morsch: Ab 13.30 Uhr wird die CDU Saar gegen eine Stadtauswahl von St. Wendel antreten. Ansonsten werden wir über das Thema Leukämie aufklären. Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer , sowie die Saarlandbotschafterin Sängerin Nicole, die auch im Kuratorium der Stiftung ist, werden den Anstoß machen. Die Spieler stehen für Bilder und Autogramme zur Verfügung.

Warum haben Sie ausgerechnet die Stefan-Morsch-Stiftung ausgesucht?

Morsch: Der Namensgeber der Stiftung, Stefan Morsch, war mein Cousin. Des Weiteren ist der Vorstandsvorsitzende, Emil Morsch, mein Onkel. Somit trage ich die Stefan-Morsch-Stiftung tief im Herzen, und es ist für mich eine Herzensangelegenheit hier tätig zu sein.

Und warum St. Wendel als Austragungsort?

Morsch: Das geht auf frühere Aktionen zurück. Hier wurden wir vom damaligen Bürgermeister Klaus Bouillon immer unterstützt. St. Wendel ist eine Eventstadt. Dieses Konzept wird durch den jetzigen Bürgermeister Peter Klär weitergeführt. Die Unterstützung, die uns von der Stadt St. Wendel sowie dem Landkreis St. Wendel mit Udo Recktenwald , ebenfalls Kuratoriumsmitglied der Stiftung, entgegengebracht wird, ist schon einmalig. Hier muss man auch die SG St. Wendel erwähnen. Ohne eine solche Hilfe, wäre es gar nicht möglich, solch ein Event zu stemmen. Die jeweiligen Sponsoren darf man natürlich nicht vergessen.

Eintrittskarten für Erwachsene für sechs Euro und Kinder bis zwölf Jahre für drei Euro gibt es im Vorverkauf in St. Wendel bei Klein Buch + Papier in der Bahnhofstraße und im Servicebüro für Bürger des Landkreises St. Wendel in der Mommstraße.

Emil (links) und Torsten Morsch. Foto: Andrea Djifroudi
Emil (links) und Torsten Morsch. Foto: Andrea Djifroudi FOTO: Andrea Djifroudi