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YouTube-Hit
Pink Floyd Project sorgt im Netz für Furore

Ein Video des St. Wendeler Pink Floyd Projects sorgt derzeit bei YouTube für Furore. 10 000 Klicks pro Tag verzeichnet der Videomittschnitt der Cover-Band. Das Foto entstand letztes Jahr auf der spanischen Insel Formentera.
Ein Video des St. Wendeler Pink Floyd Projects sorgt derzeit bei YouTube für Furore. 10 000 Klicks pro Tag verzeichnet der Videomittschnitt der Cover-Band. Das Foto entstand letztes Jahr auf der spanischen Insel Formentera. FOTO: Guido Kraut
St. Wendel. St. Wendeler Coverband hat im vergangenen Halbjahr auf YouTube mehr als eine Million Klicks erhalten. Von Frank Faber

Der Sommerhit „Despacito“ von Luis Fonsi hat 2017 beim Online-Videoportal YouTube für einen neuen Klick-Rekord gesorgt. 4,5 Milliarden mal wurde die Latino-Pop-Schnulze aufgerufen. Mit mehr als einer Million Klicks allein während des vergangenen Halbjahres ist auch das St. Wendeler Pink Floyd Project nun dabei, im Netz förmlich durch die Decke zu gehen – und das weltweit. In den USA, Südamerika, Frankreich, Spanien und gar Russland liegt dabei die Klickzahl sogar noch vor Deutschland, das es auf Platz sieben der Popularitätsskala bringt. Das Video ihrer Interpretation des Pink-Floyd-Klassikers „Another Brick In The Wall“ verzeichnet momentan jeden Tag in etwa 10 000 Aufrufe.



Der in der Kreisstadt aufgenommene und produzierte etwa zehnminütigen Clip zeigt die Band bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. Über Nacht steinreich wie manch erfolgreiche YouTuber werden die zehn Musiker aber nun nicht. „Da kommt gerade ein Taschengeld rüber. Wir haben alles selbst gemacht und die Produktion hat uns ein halbes Jahr beschäftigt“, sagt Gitarrist Uwe Sicks. Dennoch habe die Band eine magische Grenze durchbrochen. „Wahnsinn. Wir haben eine Million Menschen erreicht, das muss man sich mal überlegen“, macht die Zahl nicht nur ihn völlig baff. Für die Bandmitglieder komme diese weltweite positive Resonanz äußerst überraschend, denn mit einem solch durchschlagenden, riesigen Erfolg des komplett in Eigenregie produzierten Low-Budget-Videos hätte man in der Tat niemals rechnen können.

Live ist das Pink Floyd Project am Samstag, 10. März, in der Schloss-
parkhalle in Völklingen-Geislautern zu sehen und zu hören. Ab 20 Uhr präsentiert die Band ihre „Psychodeluxe-Show“, ähnlich wie beim Lights-On-Auftritt im Saalbau, mit Lasershow, allerdings nur mit einem Videobeamer und Leinwand. Einlass ist ab 19 Uhr, die Karten kosten 14 Euro im Vorverkauf und 17 Euro an der Abendkasse.