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Ostermarkt
Luisenstraße wird zur Kinder-Meile

Auf dem Ostermark in St.Wendel gab es bisher immer im Hasendorf für die kleinen Besucher viel zu entdecken. Die großen Betrachter staunen über die detailierten Darstellungen.
Auf dem Ostermark in St.Wendel gab es bisher immer im Hasendorf für die kleinen Besucher viel zu entdecken. Die großen Betrachter staunen über die detailierten Darstellungen. FOTO: B&K- Fotograf Bonenberger
St. Wendel. Stadtmarketing setzt auf neues Konzept, um die Randlage des Ostermarktes in die Veranstaltung einzubinden.

Die Luisenstraße soll sich in diesem Jahr anlässlich des Ostermarktes in eine bunte Kinderwelt verwandeln. Das teilt das Amt für Stadtmarketing mit. Das Motto heißt: Selber machen. Mit Geschick und Kreativität haben die Kinder die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und ihre Ideen umzusetzen. Sie können basteln und werkeln und auf diese Weise die Straße in eine Märchenwelt verwandeln, in der sie in ferne Länder reisen oder frühere Zeiten entdecken. Als Ritter heißt es, Gefahren zu überstehen, als Prinzessin geht es zum großen Ball und als Indianer quer durch die Prärie.


Singen, tanzen und musizieren ist ebenfalls möglich, und zwar unter Anleitung von Kinderliedermacher Alex. Er spielt Gitarre und die Kinder trällern, pfeifen, klatschen und steppen dazu. Alle Lieder laden zum Mitmachen ein. Lustig geschminkt und hübsch herausgeputzt mit selbstgefertigtem Geschmeide tritt der Nachwuchs zum Konzert an und darf zeigen, was in ihm steckt.

Bürgermeister Peter Klär (CDU) ist es laut Amt für Stadtmarketing ein besonderes Anliegen, die Luisenstraße, die von den Ausstellern wegen ihrer Randlage und des starken Gefälles nicht angenommen wird, in das städtische Veranstaltungskonzept einzubinden. Nach seiner Ansicht ergänze die neue Nutzung in hervorragender Weise die Anstrengungen und Investitionen der letzten Jahre in die vier großen Themenmärkte, die zu echten Publikumsmagneten und wichtigen Wirtschaftsfaktoren für die Innenstadt geworden seien.



„Das Geld ist gut angelegt, dient es doch zur direkten Unterstützung des Einzelhandels, der es in Zeiten von wachsendem Online-Handel sehr schwer hat“, sagt Klär. Ohne leistungsfähige Geschäftswelt würden die Innenstädte veröden.