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| 19:32 Uhr

Nach Absturz sucht Kripo Startort

Mit solch einem Drachensegler wie auf diesem Archivbild ist ein 51-jähriger Mann am Sonntag über Oberlinxweiler eingestürzt. Der Schwerverletzte sowie die Trümmer des Hängegleiters waren auf einer Wiese entdeckt worden. Symbolfoto: dpa
Mit solch einem Drachensegler wie auf diesem Archivbild ist ein 51-jähriger Mann am Sonntag über Oberlinxweiler eingestürzt. Der Schwerverletzte sowie die Trümmer des Hängegleiters waren auf einer Wiese entdeckt worden. Symbolfoto: dpa
Oberlinxweiler. Auch drei Tage nach dem Zwischenfall mit einem schwer verletzten Sportgleiter sind wichtige Fragen zum Hergang des Unfalls völlig offen. Zumindest ist geklärt, wo der Mann lebt. Matthias Zimmermann

Es geht ihm den Umständen entsprechend. So umschreibt es eine Sprecherin des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken nach Rücksprache mit Ärzten im Winterberg-Klinikum. Dort wird seit Sonntag ein Mann behandelt, der über Oberlinxweiler mit seinem Drachensegler abgestürzt war. Passanten entdeckten den 51-Jährigen am Nachmittag auf einer Wiese (wir berichteten). Wie lange er da schon gelegen hatte, ist ungewiss.

Überhaupt gibt es noch jede Menge Fragezeichen, die der Kripo in diesem Fall zu schaffen machen. Zwar sind die Beamten zumindest bei der Identität des Opfers einen Schritt weiter; wissen, dass es sich um einen Deutschen handelt, der in Frankreich lebt. So war es ihnen möglich, mittlerweile die Familie über das Unglück zu informieren.

Doch wo der Sportsegler gestartet war, ist auch am dritten Tag nach dem Absturz unklar. Wie die Polizeisprecherin informiert, deute einiges darauf hin, dass der Mann mit seinem unmotorisierten Hängegleiter in Rheinland-Pfalz seine Luftsegeltour startete. Womöglich sei er im Raum Trier losgeflogen, bevor er im St. Wendeler Land vom Himmel fiel und sich dabei schwere Gesichtsverletzungen zuzog.

Was die Beamten indes verwundert: Niemand hat sich bislang bei den Behörden gemeldet. Keine Suchanfrage, keine Vermisstenmeldung. Dabei sei es sehr unwahrscheinlich, dass der später Verunglückte zuvor sich ganz aus eigener Kraft in die Lüfte geschwungen hat. Möglich, dass ihn ein Flieger hinaufzog.

Ein Kriminalpolizist war am Dienstag beim Verletzten im Saarbrücker Krankenhaus. Er sei ansprechbar. Doch über den Inhalt wurde noch nichts bekannt.