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Polizei
Mit „Dunst in der Atemluft“ gegen dumme Laterne

Hoof. Unfallverursacher war alkoholisiert.

Ein 35-Jähriger hat sich am Mittwoch um 21.45 Uhr telefonisch bei der St. Wendeler Polizei gemeldet. Er teilte mit, dass er mit seinem Wagen in Hoof gegen einen Laternenmast gefahren und dieser umgefallen sei. Sein Auto sei total kaputt. Er sei „halt gegen die dumme Laterne gefahren“, erklärte der Mann den Polizeibeamten vor Ort.



„Wie allerdings schon aus dem Dunst der Atemluft des Fahrers zu vermuten war, dürfte die Unfallursache nicht im Dasein der Laterne, sondern eher in der Alkoholisierung des Mannes zu suchen sein“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Jedenfalls bestand für die Einsatzkräfte Anlass genug, die Entnahme einer Blutprobe anzuordnen und den Führerschein sicherzustellen. Laut Polizeiangaben war die Laterne übrigens so unglücklich aus ihrer Verankerung gerissen worden, dass sie eine Hauseinfahrt im Bereich des Unfallortes vollständig blockierte. Unter Mithilfe des Technischen Hilfswerkes (THW) konnte der Stördienst der Stadtwerke die Stromzufuhr zu dem Mast fachgerecht unterbrechen und so dessen Bergung ermöglichen.

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