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Mit dem Frühling kommt der Ostermarkt

St Wendel. Verkaufsbuden, Ausstellungen, Mitmach-Programm – all das hat der St. Wendeler Ostermarkt zu bieten. Eröffnet wird er am Donnerstag, 19. März. Bis Sonntag, 22. März, kann der Frühlingsmarkt täglich von 11 bis 19 Uhr besucht werden. Zum Abschluss lockt zusätzlich ein verkaufsoffener Sonntag in die City. red/evy

Duftende Blumen, Dekoration in Pastelltönen, ein Cappuccino im Straßencafé trinken - damit lockt der Frühling . Der beginnt laut Kalender am 20. März. Passend dazu wird in St. Wendel der Frühlings- und Ostermarkt gefeiert. Von 19. bis 22. März stehen 90 Buden in der Fußgängerzone. Dort gibt es allerlei zu sehen. Zum Angebot gehören unter anderem Osterdekorationen, Holzschnitzereien, Objekte aus Stahl oder Unikate aus Glas und Keramik. Blickfang auf dem Schloßplatz ist einmal mehr die mit Ostereiern geschmückte Krone auf dem Brunnen . Bereits Wochen vor Marktbeginn laufen bei den Mitgliedern der CDU-Frauenunion St. Wendel die Vorbereitungen für den traditionellen Blickfang (siehe Text unten).

Neben den Verkaufsständen gibt es auch ein Programm - vieles zum Anschauen, anderes, um selbst aktiv zu werden.



{routv} Hasendorf: Rund um den Dom sind Häuschen aufgestellt. Darin sind Szenen mit mehr als hundert Osterhasen aus Pappelholz - allesamt Handarbeiten aus dem Erzgebirge - dargestellt. Da gibt es die Hasenküche mit Mama Hase und ihren beiden Sprösslingen, die Ostereier-Malwerkstatt, das Osterhasenorchester am Bostalsee, die Hasen-Skatrunde im Gasthaus "Zum Höhlenwirt", den Hasenkindergarten und die Hasenschule, in der die kleinen Hoppler das Eier-ABC lernen. Dazu erklingen Osterlieder.



{routv} Hasenleben: In einem Zelt hinter dem Rathaus präsentiert der St. Wendeler Künstler Karl Heindl eine Ausstellung mit handgefertigten Osterhasenstuben. Seit fünfzehn Jahren arbeitet Heindl an dieser Sammlung, die er ständig erweitert hat. 20 Szenen sind zu sehen.



{routv} Osterei: Ein imposantes Osterei wird im Innenhof des Domhotels aufgestellt. Darin eingearbeitet ist eine Osterhasenstube. Dieses von Künstlerhand gestaltete Arrangement lässt die handgeschnitzten Osterhasenfiguren zum Leben erwecken.



{routv} Streichelzoo: In kleinen Gehegen sind Kaninchen, Schäfchen und Zicklein untergebracht. Die Tiere dürfen gestreichelt werden.



{routv} Mitmach-Programm: Gerade Kinder bekommen während des Marktes die Gelegenheit, nicht nur die Attraktionen anzuschauen, sondern selbst aktiv zu werden. So ist erstmals in der Luisenstraße ein Handwerk-Erlebnis-Parcours aufgebaut. Dort können die Besucher einem Schmied, einem Scherenschleifer, einem Steinmetz und einem Drechsler über die Schulter schauen und auch selbst Hand anlegen. In der Kreativ-Werkstatt können Kinder unter anderem Ostergeschenke basteln, sich schminken lassen, tanzen, musizieren oder sich im Bogenschießen üben. An jedem Tag wird etwas Besonderes geboten. Auf dem Schloßplatz lockt ein nostalgisches Karussell zum Mitfahren. Außerdem sind Walk-Acts unterwegs, die die Besucher zum Mitmachen animieren.



Am Wochenende vom 21. und 22. März wird das Programm noch ergänzt. Am Sonntag öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten und es kann nach Herzenslust gebummelt werden.

Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr dreht der geschmückte Ostermarkt-Express seine Runden und lädt die Besucher zur Tour durch die Stadt ein. Ebenfalls ein Hauch Nostalgie verbreitet der Nachtwächter. Er ist an allen vier Markttagen unterwegs. Jeden Abend zwischen 17 und 19 Uhr ist er mit Hellebarde, Horn und Laterne in der City unterwegs, erzählt sagenhafte Geschichten und beschließt so den Ostermarkt.





Während des Ostermarktes sind die City-Tiefgarage und das Parkhaus am Dom werktags von 6.30 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Nach Infos der Stadt gibt es auch Besucherparkplätze in der Bosenbach auf dem ehemaligen Sportplatz und dem Kirmesplatz.

Neugierig beäugt von Passanten und Gästen der Straßencafés machen sich die zwölf Frauen der CDU-Frauenunion St. Wendel ans Werk. Sie sind ein eingespieltes Team, denn bereits zum 17. Mal übernehmen sie das Dekorieren der Osterkrone für den Brunnen auf dem Schloßplatz. Osterei um Osterei kommt aus den Kartons hervor und findet seinen Platz im Grün der Tujas. Bevor aber die 2000 Gänse- und Hühnereier zum Einsatz kommen können, musste das Metallgerüst mit Stroh und dem Nadelgehölz umwickelt werden.

Regelmäßig werden die Deko-Eier ersetzt, die übrigens auch in Handarbeit verziert werden. Zunächst müssen die Eier ausgeblasen, dann mit Klarlack grundiert und anschließend mit bunter Farbe bemalt werden. "Das Grundmuster bleibt immer gleich, damit wir eine Orientierung haben. Wie die Eier dann aber farblich angeordnet sind, entscheiden wir jedes Jahr aufs Neue", sagt Christa Wiese, die Vorsitzende des Vereins. Von der Planung bis zum Endergebnis brauchen die Frauen etwa zwei Wochen.

Warum eigentlich eine Krone? Der Brauch sei im 19. Jahrhundert in der fränkischen Schweiz entstanden, erklärt Wiese. Aufgrund der dort herrschenden Wasserarmut nahm die Verehrung des Wassers einen hohen Stellenwert ein. Die Männer sollen, so die Überlieferung, die Brunnen vom Schmutz des Winters befreit haben, während die Frauen dann die Dekoration der Krone übernahmen.