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Messer und Bierflasche als Waffen bei Schlägerei

St Wendel. Matthias Zimmermann

Gefährliche Angriffe mitten in St. Wendel : Dort haben sich nach Angaben eines Polizeisprechers junge Leute in die Wolle bekommen. Auch zwei Bedienstete des städtischen Sicherheitsdienstes waren unfreiwillig in diese Auseinandersetzung verwickelt und wandten sich in ihrer Not an die Polizei . Die privaten Wachleute hatten versucht, bei einer Schlägerei in der Nacht auf Samstag zwischen Betrunkenen zu schlichten und gerieten so zwischen die Fronten. Noch bevor Polizisten am Tatort Schlossstraße eintrafen, drohte ein Unbekannter den Vermittlern mit einem Messer. Als er die Beamten aber erspähte, zog der Mann mit Begleitern Leine. Zurück blieb eine zweite Gruppe. Aus deren Reihe hieß es, dass die zweite Gang pöbelnd durch St. Wendel gezogen und wenig später auf die vermeintlichen Opfer losgegangen sei. Ein Begleiter aus der fremden Truppe habe mit einer Bierflasche um sich geschlagen und einen Oberthaler am Hinterkopf getroffen. Der 20-Jährige wurde dadurch verletzt. Bei einer anschließenden Fahndung ergriffen Ermittler einige, die möglicherweise an der Schlägerei beteiligt gewesen sein könnten. Der Sachstand ist kompliziert festzustellen, weil viele der mutmaßlich Beteiligten betrunken waren und deren Aussagen dementsprechend ungenau sind.