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Unsere Woche
Lieber Frühling, es wird Zeit

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Im Gegensatz zu den Kindertagen scheint heute an einem Tag gar nichts mehr dran zu sein. Obwohl er selbstredend immer 24 Stunden zählt. Sich nicht beeinflussen lässt. „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei“, hat einmal George Orwell gesagt. Recht hat er. Und dann kriegen wir am Wochenende auch noch eine Stunde Schlaf geklaut. Denn in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Viele halten diese Tradition für Quatsch. Viel wird aktuell diskutiert. Aber wie wäre es, wenn wir diesen Stundenklau mal als Anlass nehmen, kurz stehen zu bleiben. Am Wochenende nicht eilig zu laufen, sondern uns trotz Stress etwas Qualitätszeit gönnen. Eine kleine Auszeit. Von Evelyn Schneider

Die scheint sich dieser Tage noch der Frühling zu gönnen. Denn nach ein paar schönen Sonnenstunden zu Beginn der Woche sind Schnee und grauer Himmel zurückgekehrt. Vielleicht macht es ja ein bisschen Druck, wenn wir jetzt auf die SOMMERzeit umstellen. Und bis wir endlich wieder im Warmen in den Straßencafés sitzen können, sollten wir uns ein Beispiel an der Tierwelt nehmen. Die Weißstörche im Landkreis nehmen ihre Aufgabe als Frühlingsboten schon mal ernst, schnäbeln und zeigen, was Frühlingsgefühle bedeuten.