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Regensburger Domspatzen
Knaben mit einzigartiger Stimmgewalt

Die  Regensburger Domspatzen ziehen bei ihren Konzerten regelmäßig zahlreiche Zuhörer an und sorgen für volle Häuser, wie hier in Lebach.
Die Regensburger Domspatzen ziehen bei ihren Konzerten regelmäßig zahlreiche Zuhörer an und sorgen für volle Häuser, wie hier in Lebach. FOTO: rup
Bliesen. Die Regensburger Domspatzen geben im Oktober ein Konzert im Bliesener Bliestaldom. Vorverkauf startet im August. Von red

Ein besonderes Konzert erwartet die Besucher im Oktober in Bliesen. Der Vorverkauf startet im August. Der Verein für die Förderung und Erhaltung des Bliestaldomes St. Remigius in Bliesen hat für Samstag, 27. Oktober, 17 Uhr, im Bliestaldom die weltbekannten Regensburger Domspatzen unter Leitung von Roland Büchner mit geistlichen Werken zu Gast. Singen in einem der berühmtesten Knabenchöre der Welt, lernen in der Schule und leben in einer einzigartigen Atmosphäre: So gestaltet sich der Alltag eines Regensburger Domspatzes. Das ist auf der Homepage der Regensburger Domspatzen zu lesen.  Schulische und musische Ausbildung werden durch ein ganzheitliches Schulkonzept in Grundschule und Gymnasium mit Ganztagsbetreuung  kombiniert. Mit dem Chor bereisen die Buben die ganze Welt, während sie in der Internatsgemeinschaft leben.


Einer der berühmtesten Chöre der Welt – so schrieb einst Papst Paul VI. zur 1000-Jahr-Feier 1976. Und es stimmt in der Tat: mit zahlreichen und erfolgreichen Konzerten in aller Welt konnten sich die Domspatzen in die Herzen ihrer Zuhörer singen.

CD-Aufnahmen und die Präsenz in Rundfunk und Fernsehen verhalfen dem Chor zu dem hohen Bekanntheitsheitsgrad und dem hervorragenden Ruf weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Besonders hervorzuheben sind neben den zahlreichen  Konzerten in ganz Europa die Konzertreisen in die USA, Kanada und Japan, aber auch nach Hongkong, Taiwan, die Philippinen und Südkorea.



Domkapellmeister Roland Büchner ist Nachfolger berühmter Dirigenten der Regensburger Domspatzen. Theobald Schrems, der von 1924 bis 1963 als Domkapellenmeister wirkte, übergab im Jahr 1964 die Chorleitung an Georg Ratzinger. In seiner 30-jährigen Amtszeit hat er den  Ruf des berühmten Knabenchores gefestigt und ausgebaut. Georg Ratzinger übergab Deutschlands ältesten Knabenchor 1994 an den heutigen Dirigenten Roland Büchner, der während des Konzertes einen Querschnitt der Chormusik der vergangenen fünf  Jahrhunderte darbieten wird. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Palestrina, Bach, Mendelssohn, Grieg, Rachmaninoff, Duruflé und Rheinberger.