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Kontaktaufnahme
Kampf für den Erhalt der Hochwaldbahn

Ein Schienenbus, wie er anno dazumal auf der Hochwaldbahn verkehrte und Türkismühle mit Hermeskeil verband.
Ein Schienenbus, wie er anno dazumal auf der Hochwaldbahn verkehrte und Türkismühle mit Hermeskeil verband. FOTO: meyer / hochwaldbahn
St. Wendel. Bürgerinitiative knüpft verstärkt Kontakte zur Politik, um den geplanten Streckenabriss zu verhindern. Von red

) Nach ihrer Gründung im Januar knüpft die Bürgerinitiative „Bahn+Rad im Hochwald“ nach eigenen Angaben erste Kontakte zur Politik. Sprecher Daniel Braun hatte bereits angekündigt, in der Öffentlichkeit und bei der Politik zu werben. Braun hat nunmehr Kontakt zur SPD aufgenommen und verschiedene Funktionäre kontaktiert, darunter auch den Landtagsabgeordneten Magnus Jung, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes St. Wendel und SPD-Fraktionsvorsitzender im St. Wendeler Kreistag. „Wir haben Herrn Jung und weiteren Funktionären Anfragen geschickt und hoffen, dass wir bald im persönlichen Gespräch unser Ansinnen darlegen können,“ so die Sprecherin Heike Kugler. Die Bürgerinitiative warte nun auf Antwort und Terminangebote. „Wir wollen durch gezielte Gespräche und Aktionen die Diskussion in der Politik in unserem Sinne anstoßen,“ ergänzte Braun. So würden beispielsweise auch mehrere Aktive der Bürgerinitiative den politischen Aschermittwoch der SPD in Oberkirchen besuchen, um dort erste Gespräche zu führen.


Die Bürgerinitiative „Bahn+Rad im Hochwald“ setzt sich für den Erhalt der Hochwaldbahn ein, um ein Nebeneinander von Tourismusbahn und Radweg auf der Trasse der ehemals zweigleisigen Bahnstrecke von Türkismühle über Sötern, Otzenhausen und Nonnweiler bis Hermeskeil zu ermöglichen. Das Saarland und der Kreis St. Wendel planen aktuell den Abriss der Strecke, teils angeblich aus Kostengründen, teils weil das Gleis in die Mitte verschwenkt sei. „Hier gibt es offenbar Missverständnisse, die wir als Bürgerinitative zunächst einmal ausräumen werden“, so Kugler abschließend.