| 10:02 Uhr

Hohe Zäune erschweren Feuerwehr die Arbeit an brennendem Stall

Bliesen. Ein mächtiger Brand hat am Dienstagabend Menschen in Bliesen aufgeschreckt. Hohe Flammen schlugen nahe des Schützenhauses in den dunklen Abendhimmel und waren weithin zu sehen. Wie St. Wendels Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer berichtet, brannten gegen 18.30 Uhr ein großer Stall sowie das Futterlager für Hirsche. Matthias Zimmermann

Die Helfer hatten zuerst mächtig damit zu tun, an die Unglücksstelle zu gelangen. Denn hohe Zäune riegelten das Gebiet weiträumig ab. Gleichzeitig liefen verängstigte Tiere umher. Zudem musste Wasser über lange Schläuche aus einem etwas entfernten Weiher herangepumpt werden, um zu löschen. Das Feuer hatte da bereits die komplette Anlage erreicht. Sogar das Technische Hilfswerk (THW) war nötig, um die Trümmer einzureißen. Erst so war es Wehrleuten möglich, weitere Glutnester zu erspähen.



Der Einsatz zog sich bis in die Nacht hin. Weder Mensch noch Tier wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Zur Unglücksursache ermittelt derweil die St. Wendeler Polizei .

Das könnte Sie auch interessieren