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Duathlon
Heuler und Höllenfighter nicht zu schlagen

Auf geht’s: Die Schüler legen sich vom Start weg ins Zeug.
Auf geht’s: Die Schüler legen sich vom Start weg ins Zeug. FOTO: Melanie Mai
Baumholder. Manuel Meyer von Dreikraft Neunkirchen nutzte Baumholder zur Generalprobe. Am Tag nach seinem Sieg beim dortigen Jugend-Duathlon startete er bei der B-Jugend-Saarland-Meisterschaften im Triathlon in St.

Ingbert. Dort verpasste er allerdings das Treppchen als Vierter seiner Alterklasse knapp. Am Samstag in Baumholder war er dagegen nicht zu schlagen. Er bot sowohl auf der Lauf- als auch auf der Radstrecke eine souveräne Leistung, sein Sieg war nie gefährdet. Dabei hätte er eigentlich am Triathlon teilnehmen wollen. Aber die Organisatoren des Fördervereins Triathlon und Stadtlauf Baumholder mussten etwa 14 Tage vor der Veranstaltung umdisponieren. Zu viele Cyanobakterien im Badesee machten die Schwimm-Disziplin unmöglich. Und aus dem Triathlon wurde kurzerhand ein Duathlon (wir berichteten).


Für Meyer und die anderen Starter der B-Jugend bedeutete dies: 1,5 Kilometer laufen, 8,5 Kilometer Rad fahren und noch einmal 750 Meter laufen. Meyer benötigte dafür 25 Minuten und 50 Sekunden. „Ich wusste, dass ich gewinnen kann“, zeigte er sich nach dem Wettkampf selbstsicher. Mit einer Zeit von 28:44 Minuten folgten Nicklas Scherer vom 1. FC Kaiserslautern und Finn Dausend von der Grünen Hölle Freisen (31:42). Bei den Teams gingen die ersten beiden Plätze an Grüne Hölle Freisen: auf Platz eins Höllenmix mit 29:55 Minuten, auf Platz zwei die Höllenmädels mit 31:21 Minuten.

Die gleiche Strecke hatte die Altersklasse Schüler A zu bewältigen. Schnellster Teilnehmer war hier Tim Kubik vom SC Heuler mit 30:30 Minuten. 35:42 Minuten benötigte Klara Marie Hammes von der IGS Hermeskeil, die als schnellstes Mädchen die Ziellinie am Badesee überquerte. Bei den Teams gewann die Kunze-Bande von der DLRG Idar-Oberstein (31:25) vor den Höllengirls der Grünen Hölle Freisen (37:40). Einen weiteren Sieg für den SC Heuler gab es bei den Schülern B. Schnellstes Mädchen war Lisa Kubik (22:53). In der Team-Wertung belegten die Höllenfighter aus Freisen den ersten Platz mit 22:20 Minuten.

Nach den Problemen mit den Cyanobakterien im Badesee, hatten die Veranstalter am Veranstaltungstag auch noch mit dem Wetter zu kämpfen. Beim Aufbau am Morgen herrschte noch strahlender Sonnenschein. Und pünktlich zum Duathlon-Beginn zog ein Gewitter auf. Es regnete, was das Zeug hielt. Das Orga-Team entschied kurzerhand, den Start nach hinten zu verlegen. Nach einer halben Stunde hatte sich zumindest das Gewitter gelegt, der erste Wettkampf konnte bei Nieselregen starten.