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Segen
Helfer bei Halsbeschwerden

ST. WENDEL. Der Blasiussegen wird in der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel gespendet. Von red

Den  Blasiussegen erhalten alle Gottesdienstbesucher der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel nach den Abendmessen, die alle um 18.30 Uhr beginnen. Am Dienstag, 30. Januar, in der Pfarrei St. Anna St. Wendel. Am Donnerstag, 1. Februar, in der Pfarrei St. Marien Urweiler-Leitersweiler, am Freitag, 2. Februar, in den Pfarreien St. Wendelinus St. Wendel, St. Remigius Bliesen und Heilige Familie Winterbach.



Der heilige Blasius war ein Mann, der im Gedächnis der Katholiken untrennbar mit dem „Halssegen“ verbunden ist. Blasius war Bischof in seiner Heimatstadt Sebaste in Armenien, zur Zeit des Kaisers Licinius. Bei einer Christenverfolgung soll er um 316 als Märtyrer gestorben sein. Seine Lebensgeschichte ist in mehreren Versionen überliefert. Während einer Verfolgung soll er auf dem Weg ins Gefängnis einen Jungen vor dem Ersticken an einer Fischgräte bewahrt haben. Menschen und Tieren versprach er Rettung in der Not, wenn sein Name angerufen werde. Ab dem 14. Jahrhundert rechnete man den Heiligen den vierzehn Nothelfern (Vierzehnheilige) zu und wandte sich an ihn bei Halsleiden und Gefahr durch wilde Tiere und Sturm. So wird in den katholischen Pfarreien nach der Messe der Blasiussegen erteilt.