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Knut
Glühwein, Suppe und fliegende Tannen

Bei Sportverein Leitersweiler flogen zum Knutfest noch einmal die ausgedienten Weihnachtsbäume. In drei Leistungsklassen traten die Teilnehmer an.
Bei Sportverein Leitersweiler flogen zum Knutfest noch einmal die ausgedienten Weihnachtsbäume. In drei Leistungsklassen traten die Teilnehmer an. FOTO: Jennifer Sick
Leitersweiler. Noch einmal wurden Weihnachtsbäume zu Wurfgeschossen. Beim Knutfest in Leitersweiler ging es um die größten Weiten.

Zum Knutfest hatte der Sportverein Leitersweiler am vergangenen Wochenende geladen. Zum dritten Mal veranstalteten die Sportler die Feier, die nicht nur zum gemütlichen Beisammensein aufrief, sondern auch den sportlichen Wettbewerb im Auge hatte. „Zum einen gibt es bei uns heute den ganzen Tag Glühwein, Cocktails und dem Wetter entsprechend warme Suppe. Dazu ist immer die gesamte Bevölkerung eingeladen“, erklärte Patrick Kreutz, Vorsitzender des Sportvereins, „doch die meisten Besucher trudeln normalerweise erst am späten Nachmittag ein, denn dann ist unser Tannenbaumweitwurf“. Wer daran teilnehmen wollte, konnte seinen eigenen ausrangierten Weihnachtsbaum mitbringen oder eine der Tannen nutzen, die der Sportverein zur Verfügung gestellt hatte.


Um einen fairen Wettkampf zu ermöglichen, wurden die Regeln der deutschen Meisterschaft im Tannenbaumweitwurf befolgt. „Wir haben drei Kategorien, in denen die Leute antreten“, erzählte Kreutz, „Kinder bis 14 Jahre, Frauen und Männer“. Der Unterschied zwischen den drei Klassen lag dabei im Gewicht der Bäume. „Kinder und Frauen werfen Tannen bis zweieinhalb Kilo, Männer bis fünf Kilo“, erklärte Guido Wagner, der sich um die Ausrichtung des Wettbewerbs kümmerte. Mit einer Kofferwaage hatte er zuvor jeden der zur Verfügung gestellten Bäume gewogen und auch die mitgebrachten Tannen wurden von ihm genau unter die Lupe genommen, damit sich keiner einen unfairen Vorteil verschaffen konnte. Von einer weiß markierten Abwurflinie aus durften die Teilnehmer dann schließlich ihr Können unter Beweis stellen und sich einen der begehrten ersten drei Plätze und die damit verbundenen Getränkegutscheine im Sportheim sichern.

Unter den Kindern und Jugendlichen schaffte es Chiara Greif mit einer Weite von 3,58 Meter auf den ersten Platz. Zweite und dritte wurden Zoe Mansfeld und Cosma Greif. Bei den Frauen sicherte sich Lavina Kraushaar mit 5,68 Meter den Platz auf dem Siegertreppchen. Aileen Bohn und Anna Stelmach belegten Platz zwei und drei. Bei dem Männern ergatterte Daniel Wagner mit einem Wurf von 7,30 Metern den ersten Platz. Ingo Keller und Denis Stoll belegten Platz zwei und drei.



Im Anschluss an den Wettbewerb wurden die Bäume auf einem großen Feuer verbrannt und die Veranstaltung schließlich ins Innere des Sportlerheims verlegt. Bis um Mitternacht feierten die Veranstalter gemeinsam mit ihren Besuchern, die sich schon jetzt auf eine Wiederholung im kommenden Jahr freuen.