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Gewalt
Gewalt gegen öffentlich Bedienstete

St. Wendel. St. Wendels Landrat fordert für Täter „volle Härte des Gesetzes“.

(red) Zunehmend werden öffentlich Bedienstete bedroht, beleidigt,  angegriffen. Eine Entwicklung, gegen die sich Rechtsstaat und Gesellschaft entschieden stemmen müssen, auch im Landkreis St. Wendel und im Saarland. Dies fordert der Deutsche Landkreistag (DLT) in einer Resolution, auf die die Kreisverwaltung in einer Presserklärung hinweist.



„Gewalt ist niemals und unter keinen Umständen gerechtfertigt. Verbale und körperliche Angriffe auf öffentlich Bedienstete müssen geahndet, die Täter mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Fast täglich erreichen uns Nachrichten, dass Mitarbeiter von Jugendämtern oder Jobcentern oder sogar ihre Familienangehörigen bedroht werden. Dies ist nicht hinnehmbar“, sagt Udo Recktenwald (CDU), Landrat des Landkreises St. Wendel und Mitglied des DLT-Präsidiums. Mitarbeiter öffentlicher Verwaltung nehmen Aufgaben für das Gemeinwesen wahr. Daher verdienten sie auch besondere Achtung. Auch dann, wenn ihre Entscheidungen dem Betroffenen nicht gefallen. Zunehmend werden Beleidigungen und Drohungen gegen öffentlich Bedienstete auch über die sozialen Netzwerke verbreitet. Recktenwald: „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein. Daher sind die Betreiber der sozialen Plattformen besonders aufgefordert, gegen solche Inhalte vorzugehen.“