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Geld sparen bei Gaslieferverträgen oder beim Wechsel des Versorgers

Zündvorrichtung einer in Betrieb befindlichen Gastherme in einem Haushalt. Foto: Norbert Försterling / dpa
Zündvorrichtung einer in Betrieb befindlichen Gastherme in einem Haushalt. Foto: Norbert Försterling / dpa FOTO: Norbert Försterling / dpa
St. Wendel. Mit einer Spanne bis zu mehr als hundert Euro im Jahr ist beim Wechsel des Gasversorgers oder bei der Zulieferung zu sparen. So zeigen es die Informationen der Verbraucherzentrale. Hier berät gerne zum Thema die Energieberatung. red

Schon durch einen Wechsel des Gasliefervertrags beim örtlichen Versorger lässt sich bereits Geld sparen. Eine weitere Möglichkeit ist der Wechsel des Gasversorgers. Mit diesen Möglichkeiten können Verbraucher nicht selten mehr als hundert Euro jährlich sparen. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale hin. Der Wechsel sei einfach und risikolos möglich.


"Oft vermuten die Leute einen erheblichen bürokratischen Aufwand, oder sie fürchten, auf einmal ohne Gas dazustehen", berichtet Cathrin Becker, Energieberaterin der Verbraucherzentrale.

Beide Sorgen seien aber unbegründet. Die Gasbelieferung sei über den örtlichen Grundversorger in jedem Fall gesichert. "Und der Wechsel selbst ist unkompliziert", erläutert Becker. Beim Anbieterwechsel schließe der Kunde mit einem neuen Anbieter einen Vertrag ab. Dieser kümmere sich um die Kündigung beim alten Versorger und alle weiteren Formalitäten. Dazu brauche der Kunde lediglich in der letzten Jahresabrechnung nachzuschauen, worin sich eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist finden. Für den Abschluss des Neuvertrages würden die bisherige Kunden- und Zählernummer sowie der jährliche Verbrauch benötigt. Nur Kunden, deren Kündigungsfrist in Kürze endet, sollten besser selbst kündigen. Andernfalls bestehe das Risiko, dass der neue Anbieter die Kündigungsfrist verpasse.

Der Vergleich verschiedener Tarife ist laut Verbraucherzentrale über Vergleichsportale im Internet möglich. Wichtig seien dabei die Voreinstellungen der Suchfunktion, Tarife mit Vorauskasse, komplizierten Bonusregelungen oder sehr langer Mindestvertragslaufzeit seien nicht empfehlenswert. In einigen Vergleichsportalen könnten sie von vorneherein ausgeschlossen werden. Im Zweifel oder wenn kein Internetanschluss zur Verfügung steht, empfiehlt Becker, die Hilfe der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch in zunehmen: "Wir erklären Ratsuchenden, worauf es bei einem Anbieterwechsel ankommt, und helfen bei der individuellen Entscheidung."

Bei allen Fragen zum Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.



Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter Tel. (08 00) 8 09 80 24 00 (kostenfrei). In St. Wendel finden die Beratungen in der Welvertstraße 2 im Besprechungsraum statt. Terminvereinbarung beim Umweltamt, Tel. (0 68 51) 8 09 19 22. In Tholey finden die Beratungen im Rathaus statt. Terminvereinbarung: Tel. (0 68 53) 50 80.