| 20:28 Uhr

Theater
Geheimnisvolle Morde zur Dinnerzeit

Im Kulturhoof wurde drei Mal ein möderischer Krimi samt Dinner geboten.
Im Kulturhoof wurde drei Mal ein möderischer Krimi samt Dinner geboten. FOTO: Daniela Strasser
Hoof. Die Unterhaltungsgruppe Hoof begeisterte ihre Gäste im Kulturhoof mit einem „Krimidinner Marathon“. Von red

(red)  Mit einem „Krimidinner Marathon“ hat die Unterhaltungsgruppe Hoof (UHG) das zweite Novum in der Vereinsgeschichte hinter sich. Wie der Verein berichtet, wurde von Vatertag bis Sonntag das Stück drei Mal im Kulturhoof aufgeführt. Mit dem „Mord a la Card – Teufelsbrut“ drehte sich alles um eine Weinstube, einen aufstrebenden Jungwinzer mit neuem Wein und einen korrupten Weinkritiker, der den Abend nicht überlebte. Die Schauspieler der UHG liefen zur Hochform auf und gaben den Gästen allerhand Diskussionsstoff und Platz für Spekulationen an die Hand. Die Truppe um die Regisseure Reiner Becker und Udo Ritter begeisterte in drei Akten.


Die Zuschauer beteiligten sich nach dem Hauptgang rege an der Fahndung um den Mörder und erfuhren am Ende, wer das Rätsel lösen konnte. Auch hier gab es heiße Diskussionen an den Tischen, bei denen der ein oder andere merkte, dass er vielleicht doch nicht alle Details erkannt oder richtig gedeutet hatte.

Großes Lob habe es von Gästen für das Komplett-Paket gegeben. Schon beim Eintritt wurden die Besucher man von ihrem persönlichen Tischkellner in Empfang genommen. Der brachte den Gast, dicht gefolgt von einem Aperitif, zu Tisch. Bevor das Krimidinner so richtig in Fahrt kam, heizte die UHG 8 Beschde Dixi–Band die Stimmung an.

Das Team um Stefan Ulrich servierte ein Menü in vier Gängen, abgerundet von einem Digestiv. An allen drei Krimi Tagen wurde im Anschluss noch ausgiebig über Mörder, Motiv oder Tathergang spekuliert, aber auch die Teufelsbrut, ein edles Tröpfchen aus Karin’s Weinlädchen konnte sich noch einigen Proben stellen.

Zur Abrundung des UHG-Theater Jahres anlässlich des nunmehr 44-jährigen Vereinsbestehen wird das Stück „Einer spinnt immer“ Ende September aufgeführt.