| 20:36 Uhr

Geflügelschau
Gefiederte Schönheiten erzielen Höchstnoten

Emilie Saika, Bilsdorf, erhielt für ihre Laufente forellenfarbig die Note „hervorragend“.
Emilie Saika, Bilsdorf, erhielt für ihre Laufente forellenfarbig die Note „hervorragend“. FOTO: M. Weiand
Winterbach. () Zwei Tage lang krähten, gackerten, schnatterten und gurrten über 300 Tiere in ihren Käfigen um die Wette. Tiere in allen Formen und Farbenreichtümern des Rassegeflügels gab es dabei in der Winterbacher Mehrzweckhalle zu bestaunen. Mit dieser großen Anzahl war es dem Verein Phönix gelungen, gemeinsam mit dem Kreisverband eine sehenswerte und abwechslungsreiche Schau mit der gesamten Artenvielfalt von Hühnern, Zwerghühnern, Tauben und Wassergeflügel auf die Beine zu stellen.

() Zwei Tage lang krähten, gackerten, schnatterten und gurrten über 300 Tiere in ihren Käfigen um die Wette. Tiere in allen Formen und Farbenreichtümern des Rassegeflügels gab es dabei in der Winterbacher Mehrzweckhalle zu bestaunen. Mit dieser großen Anzahl war es dem Verein Phönix gelungen, gemeinsam mit dem Kreisverband eine sehenswerte und abwechslungsreiche Schau mit der gesamten Artenvielfalt von Hühnern, Zwerghühnern, Tauben und Wassergeflügel auf die Beine zu stellen.


An die 65. Kreis- und Kreisjugendschau angeschlossen waren die 22. Landesjugendschau und die Lokalschau des Ortsvereins. Bei der Jugend waren es 15 Aussteller mit 152 Tieren und zur Kreisschau waren 17 Aussteller mit insgesamt 175 Tieren. Damit stellten sich genau 312 Tiere den kritischen Blicken der Preisrichter, die ihr Urteil bereits einen Tag vor Eröffnung der Schau gefällt hatten.

Nicht nur die Vielfalt, auch die Beurteilungen der ausgestellten Tiere mit Höchstnoten zeugten von hoher züchterischen Qualität. Vier Preisrichter, Jürgen Klitzke, Gebroth, Jürgen Kühn, Quierschied, Hubert Schmitt, Kaiserslautern und August Stadler, Contwig, hatten es nicht einfach, unter den vielen Spitzentieren noch die Besten heraus zu finden. Die Auswertung der Jugendzüchter mit ihren Tieren ergab fünfmal die Höchstnote „vorzüglich“. Das bedeutet 97 von 100 möglichen Punkten. Hinzu kam sieben Mal die Note „hervorragend“ mit 96 von 100 Punkten. Bei den Altzüchtern wurde 19 Mal die Note „vorzüglich“ und elf Mal die Note „hervorragend“ vergeben, was den hohen Standard der Ausstellung
verdeutlichte. Vom Geschrei der Hähne ließen sich die Besucher der
Geflügelschau indes nicht stören. Sie erfreuten sich am Anblick der Tiere. Mit der großen Auswahl an Geflügel verschiedener Farben, Formen und Rassen erhielt der Besucher einen Überblick über den derzeitigen Stand der einheimischen Geflügelzucht. „Diese Schau demonstriert und veranschaulicht nicht nur die Vielfalt und Schönheit dieser Tiere, sondern unterstreicht auch die rührige Arbeit der Zuchtvereine im Kreis St. Wendel“, zeigte sich Kreisvorsitzender Volker Rauber erfreut über die positive Resonanz. Gerade der Kreisverband St. Wendel gehört zu den leistungsstärksten Vereinigungen auf Landesebene, was seine Züchter mehrfach durch bedeutende Erfolge und Auszeichnungen bewiesen haben. „Es gehört schon viel züchterisches Können, Liebe zum Tier und vor allem Ausdauer dazu, die Tiere in voller Schönheit zu präsentieren“, betonte Rauber und erklärt weiter: „Ich ermuntere daher alle Jugendlichen und Kinder sich dem Hobby der Kleintierzucht, insbesondere der Geflügelzucht zu widmen, weil damit wie mit kaum einer anderen Freizeitbeschäftigung der schonende Umgang mit Tieren und der Natur erlernt wird.“