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Flausse ist unzufrieden mit der Defensive

Ralph Flausse ist unzufrieden mit St. Wendels Abwehr. Foto: Ruppenthal
Ralph Flausse ist unzufrieden mit St. Wendels Abwehr. Foto: Ruppenthal FOTO: Ruppenthal
St Wendel. St. Wendels Trainer Ralph Flausse ist nicht sonderlich zufrieden mit dem Saisonstart der Spielgemeinschaft. Bereits zwölf Gegentreffer hat seine Mannschaft kassiert. Das soll am Sonntag gegen den SV Bliesen besser werden. Philipp Semmler

Stark begonnen, aber dann stark nachgelassen - so könnte man den bisherigen Saisonverlauf bei Fußball-Bezirksligist SG St. Wendel beschreiben. Vor dem Derby an diesem Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Bliesen hat die Mannschaft von Trainer Ralph Flausse drei Punkte aus drei Begegnungen gesammelt. Einem 3:2-Erfolg im ersten Spiel gegen die SG Wolfersweiler-Gimbweiler folgten Pleiten beim SV Baltersweiler (1:6) und bei der SG Linxweiler (0:4). "Diese beiden Spiele müssen wir nicht verlieren, und dann gehen wir vom Platz und haben insgesamt zehn Gegentore kassiert", sagt SG-Trainer Flausse kopfschüttelnd. Was den Übungsleiter ärgert, sind die Patzer , die sich sein Team momentan in der Defensive leistet. "Acht dieser Gegentore haben wir durch individuelle Fehler selbst eingeleitet", moniert Flausse.



Die hohe Fehlerquote resultiert wohl auch daraus, dass Flausse sowohl in Baltersweiler wie auch bei der SG Linxweiler etliche Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. So fehlten beispielsweise das stark eingeschätzte Sturm-Duo Steffen Lenhardt und Patrick Grabowski. Lenhardt war mit der Beachsoccer-Nationalmannschaft des Deutschen Beachsoccer-Verbandes in Italien, Grabowski musste wegen einer Zerrung passen. Zudem standen weitere Leistungsträger wie Christoph Zeyer (Außenbandriss) oder Flamur Quareti (gesundheitliche Probleme) nicht zur Verfügung.

So scheint St. Wendel momentan kein Kandidat für einen Platz ganz oben. Einige Trainer und Verantwortliche von Ligakonkurrenten hatten die SG vor der Saison als Meisterschafts-Anwärter auf der Rechnung gehabt. Flausse wiegelt aber ab. "Das ist doch immer so. Man zeigt lieber mit dem Finger auf andere, als auf sich selbst." Sein Ziel mit St. Wendel ist es, die Platzierung aus der Vorsaison zu verbessern. Da landete die SG auf Rang acht.