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Filmpremiere
Film erzählt die Geschichte von Lenchen Demuth

St. Wendel. „Lenchen Demuth und Karl Marx – Wie ein saarländisches Dienstmädchen Geschichte schrieb“ ist der Titels eines Doku-Dramas, das am Donnerstag, 26. April, 20.15 Uhr, im SR Fernsehen gezeigt wird.

„Lenchen Demuth und Karl Marx – Wie ein saarländisches Dienstmädchen Geschichte schrieb“ ist der Titels eines Doku-Dramas, das am Donnerstag, 26. April, 20.15 Uhr, im SR Fernsehen gezeigt wird.


Zum Inhalt: Demuth, geboren am 31. Dezember 1820 in St. Wendel, wurde 1843  Hausmädchen und enge Vertraute der Familie Karl Marx in Trier und folgte ihr im Revolutionsjahr 1849 nach London ins Exil. Karl Marx gab auf ihr Urteil, ihren „Arbeiterstandpunkt“ viel, da sie in der Lage war, „geradeheraus ihre Meinung zu sagen“. Sie pflegte Karl Marx bis zu dessen Tod 1883. Lenchen Demuth starb am 4. November 1890 mit 70 Jahren in London. Beerdigt wurde sie im Grab von Karl und Jenny Marx, so wie die beiden es sich zu Lebzeiten gewünscht hatten.

Klaus Gietinger zeichnet in seinem Doku-Drama in einer Mischung aus Spielszenen, Originaldokumenten und einer Spurensuche die Lebensgeschichte von Lenchen Demuth nach und erhellt dabei auch die Hintergründe des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchs im 19. Jahrhundert.



Für geladene Gäste wird der Film bereits in einer Kino-Preview am kommenden Montag, 23. April, 20 Uhr, im Neuen Theater in St. Wendel, Alter Woog, gezeigt. Zehn SZ-Leser haben die Möglichkeit, dabei zu sein.

Einfach am heutigen Freitag zwischen 10 und 10.30 Uhr unter der Hotline (0 13 79) 37 11 37 05 anrufen. Mit etwas Glück gewinnen Sie zwei Tickets.