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„Er hat sich neue, große Verdienste erworben“

Aus den Händen von Landtagspräsident Hans Ley empfing Manfred Dausend seine Ehrung. Foto: Ralf Mohr
Aus den Händen von Landtagspräsident Hans Ley empfing Manfred Dausend seine Ehrung. Foto: Ralf Mohr FOTO: Ralf Mohr
St Wendel. Manfred Dausend aus Reitscheid ist mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens ausgezeichnet worden. Landtagspräsident Hans Ley lobte seinen langjährigen Einsatz. Ralf Mohr

Im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in St. Wendel wurde Manfred Dausend aus Freisen-Reitscheid durch Landtagspräsident Hans Ley das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 7. September 2001 erhielt er bereits das Verdienstkreuz am Bande. Damals wurde ihm der Orden von Bundespräsident Johannes Rau überreicht. Aufgrund weiterer Verdienste für das Gemeinwohl wurde er nun mit einem höherrangigen Verdienstorden ausgezeichnet.

Ley erklärte: "In den vergangenen 13 Jahren hat Manfred Dausend seinen im Interesse des Gemeinwohls geleisteten, uneigennützigen Einsatz noch verstärkt fortgesetzt. Durch sein selbstloses, ehrenamtliches Wirken für in Not geratene und hilfsbedürftige Menschen hat er sich neue große Verdienste erworben, die eine höherrangige Verleihung eines Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in besonderem Maße rechtfertigen."

In seiner Laudatio schilderte Ley die wichtigsten Stationen des Schaffens und Wirkens von Dausend. 2001 wurde er für sein Wirken als Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK ) für das Saarland und für sein großes ehrenamtliches Engagement geehrt. So unter anderem für seinen Einsatz in der Personalverwaltung, als stellvertretender Bundesvorsitzender der Tarifgemeinschaft der AOK in Deutschland (1995-1999), als Vorsitzender der Zulassungsausschüsse für vertragsärztliche und vertragsarztähnliche Tätigkeit im Saarland und als Gründungsmitglied und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsförderung im Saarland. Ausgezeichnet wurde er auch für sein langjähriges partei- und kommunalpolitisches Engagement und sein weiteres ehrenamtliches Wirken in seinem Heimatort Reitscheid, sei es im kirchlichen Bereich, in zahlreichen Vereinen oder als Jagdvorsteher.

Zu seinem bisherigen sozialen Engagement sei 2002 die Funktion als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher des Marienkrankenhauses und der geriatrischen Fachklinik in St. Wendel hinzugekommen. Außerdem wirke er als Heimfürsprecher des Hospizes Emmaus und sei Gründungsvorsitzender des "Netzes für neues Leben" am Brustzentrum des Marienkrankenhauses. Zudem ist er seit zwölf Jahren Präsident der Deutschen Rheuma-Liga im Saarland, so Ley weiter.