| 20:19 Uhr

Stellungnahme
David Hellbrück präzisiert Vorwürfe gegen Jazzmusiker

St. Wendel. „Ein Antisemit beim Internationalen Jazzfestival?“ So lautete die Überschrift über einem SZ-Artikel vor einigen Tagen im St. Wendeler Lokalteil. Der Wiener Publizist David Hellbrück hatte sich auch an die Saarbrücker Zeitung gewandt mit dem Vorwurf, der britische Jazzmusiker Gilad Atzmon sei ein Antisemit. Seine Forderung: Der Veranstalter sollte ihn vom Festival ausladen.

„Ein Antisemit beim Internationalen Jazzfestival?“ So lautete die Überschrift über einem SZ-Artikel  vor einigen Tagen im St. Wendeler Lokalteil. Der Wiener Publizist David Hellbrück hatte sich auch an die Saarbrücker Zeitung gewandt mit dem Vorwurf, der britische Jazzmusiker Gilad Atzmon sei ein Antisemit. Seine Forderung: Der Veranstalter sollte ihn vom Festival  ausladen.


Nun hat sich Hellbrück erneut zu Wort gemeldet und erläutert Details der Berichterstattung aus seiner Sicht. Er habe den Musiker nicht einen Holocaustleugner genannt, schreibt Hellbrück. Er habe darauf hingewiesen, dass sich Atzmon selbst in gefährliche Nähe zu Holocaustleugnern rücke.

Er habe auch keinen jüdischen Selbsthass bei dem Musiker vermutet. Er habe darauf hingewiesen, dass sich Atzmon auf den Philosophen und jüdischen Antisemiten Otto Weininger beziehe, dem nach seinem Selbstmord nachgesagt worden sei, dass er dem jüdischen Selbsthass erlegen wäre.



Zudem sei er nicht, wie im Artikel geschrieben, ein Philosoph, erklärt der Publizist.

Er sei auch nicht Herausgeber einer Internetzeitschrift, sondern Redaktionsmitglied einer Zeitschrift, die sich der Ideologiekritik verschrieben habe.