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| 11:07 Uhr

Unglück
Brand in der Weihnachtsnacht: Dichter Rauch steigt aus Bliesener Wohnhaus

Wohnhausbrand am ersten Weihnachtstag Bliesen. Die Feuerwehr ist unter anderem mit einem Leiterwagen im Einsatz.
Wohnhausbrand am ersten Weihnachtstag Bliesen. Die Feuerwehr ist unter anderem mit einem Leiterwagen im Einsatz. FOTO: Dirk Schäfer/Feuerwehr
Bliesen. Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer: Rauchmelder bewahren Bewohner vor Schlimmerem. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Flammen in einem Wohnhaus im St. Wendeler Stadtteil Bliesen: Das hat die Feuerwehr und weitere Hilfskräfte in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag (2017) auf den Plan gerufen. Wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer berichtet, brannte es in der ersten Etage. Vier Menschen hielten sich zur Unglückszeit in dem Gebäude auf, zwei Frauen (62/63) und zwei Männer (35/60). Alle waren ausgerechnet in der Gefahrenzone erstes Stockwerk und Dachgeschoss. Aber sie brachten sich rechtzeitig in Sicherheit.

Feuerwehreinsatz in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag: Es brennt in einem Wohnhaus.
Feuerwehreinsatz in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag: Es brennt in einem Wohnhaus. FOTO: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Rauch drang aus dem Fenster

Gegen 3.45 Uhr waren die Retter alarmiert worden. Als sie in der Straße „Auf dem Schänzchen“ ankamen, drang dichter Rauch aus einem Fenster. Die Wehrleute entdeckten rasch, wo der Qualm herkam, und hatten die Lage schnell im Griff. Der 35 Jahre alte Bewohner kam ins Krankenhaus. Die Ursache für das Unglück wird derzeit ermittelt. Ob die Betroffenen zurück ins Haus kehren können, ist noch unklar, ebenso die Schadenssumme.

Großaufgebot an Helfern

Bis 5.30 Uhr waren folgende Einheiten im Einsatz; Löschbezirke Bliesen, Winterbach, St. Wendel-Kernstadt, Mittleres Ostertal, Ottweiler Notarzt, Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus St. Wendel, Malteser-Rettungswache aus Tholey, Energieversorger sowie Polizei.

Lebensretter Rauchmelder

Dirk Schäfer am Morgen zur SZ: „Dank der Rauchwarnmelder konnte der Brand rasch entdeckt werden, die Hausbewohner sich somit in Sicherheit bringen und größerer Schaden abgewendet werden.“