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Weihnachts-Beleuchtung
Böse Überraschung nach Weihnachten

Der leuchtende Weihnachtsbaum vor dem Reichstag in Berlin spiegelt sich in einem Fenster des Gebäudes. Wer zuhause einen Tannenbaum schmückt, sollte energiesparende LED-Lichterketten verwenden.
Der leuchtende Weihnachtsbaum vor dem Reichstag in Berlin spiegelt sich in einem Fenster des Gebäudes. Wer zuhause einen Tannenbaum schmückt, sollte energiesparende LED-Lichterketten verwenden. FOTO: dpa / Paul Zinken
St. Wendel. Wenn im Januar die Stromrechnung eintrudelt, ist der Schock oft groß: In der Adventszeit verbrauchen viele Menschen eine Menge Energie. Hier einige Spar-Tipps.

(red) Advent und Weihnachten verbringen viele Menschen zu Hause im Kreise der Familie. Festbeleuchtung in warmen Stuben, gemeinsames Schlemmen und liebevolle Geschenke gehören  fest dazu. Die Feiertage bedeuten deshalb aber auch ein Jahreshoch für den Energieverbrauch. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale verrät, wie der Kostenschock nach dem Fest vermieden werden kann.


Wärme: Sind viele Menschen im Raum, herrscht schnell buchstäblich dicke Luft. Doch falsches Lüften im Winter kann den Energieverbrauch stark erhöhen. Richtiges Lüften sorgt dagegen nicht nur für frische Luft, sondern senkt auch die Schimmelgefahr. Die effektivste Methode, die Luft komplett auszutauschen, ist kurzes Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern. Bei geöffnetem Fenster sollten die die Heizkörper immer komplett abgedreht werden.

Beleuchtung: Gerade für Lichterketten, die den ganzen Advent hindurch brennen, lohnen sich LED-Lichterketten. Sie sparen nicht nur bis zu 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Glühlampen, sondern haben laut Herstellerangaben auch noch eine sehr lange Lebenszeit von bis zu 25 000 Stunden. Die Ketten gibt es auch für den Außenbereich – die Kälte sorgt sogar dafür, dass sie besonders effizient arbeiten. Und für den Weihnachtsbaum werden außerdem einzelne Kerzen zum Feststecken angeboten. Die Sorge wegen des kalten Lichts der LEDs ist mittlerweile übrigens unbegründet: Bernsteinfarbenes Licht strahlt warm und gemütlich.



Kochen: Braten, Plätzchen und Kuchen belegen in der Adventszeit den Backofen. Bei allen drei gilt: Das Vorheizen des Ofens ist meistens überflüssig und verbraucht unnötig Strom. Bleibt etwas übrig, sollten alle Speisen gut abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Die Reste vom Weihnachtsbraten lassen sich dann am nächsten Tag in der Mikrowelle schnell und energiesparend erwärmen. Das Wasser für Tee oder Kaffee wird am sparsamsten im Wasserkocher erhitzt.

Geschenke: Unterhaltungselektronik steht Jahr für Jahr ganz weit vorne auf den Wunschzetteln. Wer dem Beschenkten und dessen Stromrechnung langfristig etwas Gutes tun will, achtet schon beim Schenken auch auf den Energieverbrauch. Informationen dazu liefert beispielsweise bei Fernsehern das Energielabel.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.