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Volleyball
Bliesen freut sich auf das „Finale dahemm“

Bliesen. Volleyball-Drittligist empfängt am Samstag zum Saisonabschluss den TV Waldgirmes. Von Philipp Semmler

Noch einmal Vollgas zum Saison-Endspurt: Am Samstag steht für Volleyball-Drittligist TV Bliesen der letzte Auftritt der aktuellen Spielzeit an – und es ist ein „Finale dahemm“. Die Mannschaft von Trainer Gerd Rauch empfängt um 20 Uhr im Sportzentrum St. Wendel den TV Waldgirmes. Die Hessen sind Tabellen-Vierter und gewannen das Hinspiel mit 3:1. „Wir haben da noch eine Rechnung offen“, sagt Bliesens Kapitän Tobias Merkel.


Vor dem Saisonfinale sind in der 3. Liga Süd übrigens alle wichtigen Entscheidungen gefallen: Der TSV Mimmenhausen mit Ex-Nationalspieler Christian Pampel als Spielertrainer steht schon länger als Meister und Aufsteiger in die 2. Liga fest. Auf den Abstiegsplätzen werden das Liga-Schlusslicht SG U.N.S. Rheinhessen und der TV Radolfzell landen.

Bliesen ist vor dem Saison-Kehraus Tabellenfünfter, punktgleich mit Verfolger USC Konstanz. Zuletzt kehrte die Mannschaft mit einem Punkt im Gepäck vom Auswärtsspiel beim TSV Stuttgart heim. Bliesen zog beim Zweitliga-Absteiger erst im Tie-Break mit 2:3 den Kürzeren. Nach einem hart umkämpften Spiel hieß es am Ende 22:25, 25:21, 15:25, 25:21, 8:15. „Es war insgesamt ein gutes Spiel, in dem allerdings beide Teams Schwächephasen hatten, die der Gegner auch ausgenutzt hat“, urteilte Merkel nach der Niederlage beim Tabellen-Dritten.



Der 27-Jährige fungierte in Stuttgart auch als Interims-Spielertrainer, weil Übungsleiter Gerd Rauch am Samstag Bliesens U18-Team bei den südwestdeutschen Meisterschaften in St. Wendel betreute. Dort allerdings gab es für Bliesen nichts zu ernten – das Team wurde Sechster und somit Letzter.

In Stuttgart leistete sich das Drittliga-Team des TV Bliesen übrigens ausgerechnet im entscheidenden Tie-Break eine kleine Schwächephase. „Da lagen wir früh mit vier Punkten in Rückstand. Und das ist dann in einem kurzen Satz bis 15 Punkte eigentlich kaum noch aufzuholen“, erklärte Merkel. Zuvor hatte sein Team die favorisierten Baden-Württemberger ein wenig ärgern können. „Insbesondere durch die Mitte haben wir mit Connor Lammey und Lukas Kaiser viele Punkte gemacht“, sagte Merkel.