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Musikalische Hommage
Konzert zu Ehren des Sängers Georges Moustakis

 Die belgische Musikergruppe um Bernard de Gavre gab ein Konzert mit Chansons von Georges Moustaki am Gymnasium Wendalinum.
Die belgische Musikergruppe um Bernard de Gavre gab ein Konzert mit Chansons von Georges Moustaki am Gymnasium Wendalinum. FOTO: A. Besch
St. Wendel. Ein Konzert einer belgischen Musikergruppe stand im  Gymnasium Wendalinum auf dem Stundenplan. Das Konzert, das die Schule für ihre 8er- und 9er-Klassen organisiert hatte, wurde durch die  Unterstützung des Landesamtes für Pädagogik und Medien, vertreten von Wolfgang Winkler, ermöglicht. Von red

Sänger und Frontmann der Gruppe, die den Schülern Georges Moustaki nahebrachte, ist der belgische Künstler Bernard de Gavre. Mit ihm musizierten Ariane de Bièvre aus Frankreich, der Belgier Patrick de Schuyter und der US-Amerikaner Barry Mc Neese. Wie die Schule weiter berichtet, weisen die vier internationale Konzert- und Tournee-Erfahrung sowie zahlreiche Auszeichnungen auf.


Georges Moustaki, Weltbürger und Chanson-Legende, war einer der Hauptvertreter französischer Musik im 20. Jahrhundert, dessen Melodien und Texte rund um den Globus bekannt wurden. Er komponierte Titel  wie „Le Métèque“, „En Méditerrannée“ und „Ma Liberté“. Diese drei Klassiker wie auch weitere Chansons, die für Moustakis Leben und die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts repräsentativ waren, wurden den Schülern mit einfühlsamen Erklärungen in französischer Sprache verständlich und nachfühlbar gemacht. Geboren wurde Georges Moustaki 1934 im seinerzeit sehr kosmopoliten Alexandria in Ägypten als Kind jüdischer Eltern griechischer Herkunft.

Er besuchte als Schüler das Französische Gymnasium von Alexandria, was ihn in Kontakt mit der französischen Sprache und Kultur brachte – eine Erfahrung, die wegweisend für sein Leben wurde. Nach dem Abitur ging er 1951 nach Paris – ohne festen Plan zwar, doch entschlossen, für, durch und mit der Musik zu leben. Die Begegnung mit der 18 Jahre älteren Edith Piaf, die sein Talent erkannte und für die er den Welthit „Milord“ komponierte, wurde für ihn zur großen Chance. Der internationale Durchbruch als Künstler gelang ihm mit „Le Métèque“ 1969. Zeit seines Lebens (1934 – 2013) war er auch politisch international im Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit engagiert.