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AJG-Delegation hat eine Audienz beim Papst in Rom

St Wendel. "Wir haben eine Audienz beim Papst", freut sich die Schulelternsprecherin des Arnold-Janssen-Gymnasiums St. Wendel , Martina Hoffmann-Kümmel. Die Elternvertretung setzt sich seit November für den Fortbestand der Schule mit verschiedenen Aktionen ein. Volker Fuchs

Eine davon: Die Schüler haben persönliche Briefe an den Papst geschrieben, in denen sie um den Erhalt des Gymnasiums bitten. 347 Briefe sind so zusammen gekommen. Sie sollen bei der Audienz in Rom an Papst Franziskus überreicht werden.

Die Audienz ist schon in der kommenden Woche, am Mittwoch, 27. Januar. Aus drei Personen besteht dann die kleine Delegation des AJG, einem Schüler, einem Elternvertreter und einem Lehrer. "Der Flug ist schon gebucht", so Hoffmann-Kümmel. Nun sind die drei nicht die einzigen bei der Generalaudienz des Papstes. Aber zwei von ihnen werden in der ersten Reihe sitzen können. Das steht so in der Nachricht aus Rom.

Die hat die St. Wendeler übrigens am 15. Januar erreicht. Für das AJG ist das ein besonderer Tag. Denn der 15. Januar ist der Todestag des heiligen Arnold-Janssen und somit sein Gedenktag.

Der Kontakt zum Papst kam über Georg Gänswein zustande, den Präfekten des Päpstlichen Hauses im Vatikan, weiß die Schulelternsprecherin zu berichten. Ob der Papst beim Erhalt der Schule helfen kann? Vielleicht gibt es da am kommenden Mittwoch schon eine Antwort.

Seitdem Anfang November die Steyler Missionare bekannt gegeben haben, dass sie als Träger ab dem kommenden Schuljahr keine neuen Fünftklässler mehr aufnehmen und das Traditionsgymnasium auslaufen lassen wollen, engagiert sich die Elternvertretung für den Fortbestand. Sie will unter anderem die Öffentlichkeit über die Stärke und Bedeutung der Schule informieren. So gab es unter anderem einen Lichtermarsch und eine Unterschriftenaktion.