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Führungen, Filme und viele InformationenIm Landwirtschaftsmuseum wird der Holzbackofen angeheizt"Museen und Tourismus" lautet das gemeinschaftliche Motto Lange Nacht in der MühleMusikantenland, Geoskop und Burgführungen

Im Rahmen des Internationalen Museumstags ist das Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel am Sonntag, 17. Mai, von 14 bis 18 Uhr offen. In den neu gestalteten Ausstellungsräumen wird der aus 28 Bildern bestehende Moorsoldatenzyklus präsentiert. Um 16 Uhr werden Mitarbeiter des Adolf-Bender-Zentrums durch die Ausstellung führen

Im Rahmen des Internationalen Museumstags ist das Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel am Sonntag, 17. Mai, von 14 bis 18 Uhr offen. In den neu gestalteten Ausstellungsräumen wird der aus 28 Bildern bestehende Moorsoldatenzyklus präsentiert. Um 16 Uhr werden Mitarbeiter des Adolf-Bender-Zentrums durch die Ausstellung führen. Um 17 Uhr sind filmische Beiträge aus der Projektarbeit des Bender-Zentrums zu sehen, so auch "Alex Deutsch - Ich habe Auschwitz überlebt". "Damit so etwas nie wieder geschieht" - Dies war das Lebensmotto Adolf Benders. Während seiner dreijährigen Inhaftierung zwischen 1933 und 1936 in den Konzentrationslagern Börgermoor und Esterwegen fertigte Bender heimlich Skizzen des Lageralltags an. Auf deren Grundlage entstand Jahrzehnte später der Moorsoldatenzyklus. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei. Ganzjährig bietet das Adolf-Bender-Zentrum ein pädagogisches Programm für Schüler- und Jugendgruppen rund um den Moorsoldatenzyklus an, bei dem auch die Bezüge zur heutigen Zeit hergestellt werden. redAdolf-Bender-Zentrum, Gymnasialstraße 5, St. Wendel, Tel. (06851) 8 18 02, info@adolf-bender.deThallichtenberg. Die Museen auf Burg Lichtenberg in der Nähe von Kusel beteiligen sich am Sonntag, 17. Mai, am Internationalen Museumstag. An diesem Tag zahlen Erwachsene nur einen halben Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Im Musikantenland-Museum ist den ganzen Tag ein Ansprechpartner für die Besucher zur Stelle. Ausdrucke von Auszügen aus der Musikantendatei sind möglich. Im Geoskop hat der Präparator seine Werkstatt geöffnet. Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit selbstgebackenem Kuchen sowie kalten und warmen Getränken gesorgt. Kostenlose Führungen: 10.30 und 14 Uhr Geoskop, 11.30 und 16 Uhr Musikantenland-Museum, 15 Uhr Burgführung. Die Museen sind durchgehend von zehn bis 17 Uhr geöffnet, von elf bis 16 Uhr hat die Forschungswerkstatt ihre Türen geöffnet. redFreisen. Am Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, 17. Mai, sind auch die drei Museen in der Gemeinde Freisen jeweils von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Das mineralogische Museum in Oberkirchen hält an diesem Tag zwei Broschüren für die Besucher bereit. Einmal die "Heimatgeschichtlichen Museen im Saarland" und das sogenannte "Museumsticket". In der Faltkarte Heimatgeschichtliche Museen werden 49 Museen im Saarland vorgestellt. Das Ticket für Museen und Ausstellungen beinhaltet Museen und Ausstellungen aus der Region Saarland, Rheinland-Pfalz sowie Frankreich und Luxemburg. Mit dem Museumsticket gibt es in fast allen Museen und Ausstellungen freien oder ermäßigten Eintritt. Das Museumsticket und die Heimatgeschichtlichen Museen werden kostenlos abgegeben. Am Nachmittag bietet der Heimat-und Verkehrsverein Kaffee und Kuchen für die Besucher an. Im Landwirtschaftsmuseum Reitscheid werden die Besucher in die Zeit unserer Vorfahren zurückversetzt. Das Bauernhaus wurde im Jahre 1862 erbaut und so saniert, dass man einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der Menschen vor rund 150 erhält. Am Internationalen Museumstag wird Brot in dem alten Holzbackofen gebacken. Den Besuchern wird erklärt welche Arbeit das Brotbacken mit dem Ansetzen des Teiges, das Anfeuern des Ofens und das Backen des Brotes gemacht hat. Das selbstgebackene Brot kann an diesem Tag käuflich im Museum erworben werden. Auch das Mineralienmuseum Freisen öffnet an diesem Tag seine Türen. In den Räumen des alten Schulhauses präsentiert sich dem Besucher eine Sammlung, deren Schwerpunkt Mineralien aus der Gemeinde Freisen und der näheren Umgebung sind. Der Mineralienverein Freisen, der dieses Museum betreut, zeigt neben den regional häufigeren Mineralien auch Ausstellungstücke der selteneren Art. redDer Eintritt in alle drei Museen der Gemeinde Freisen ist frei. Informationen erhalten die Besucher bei der Gemeindeverwaltung Freisen, Telefon (06855) 97 44.Neipel. Die Präsentation zur Natur- und Kulturgeschichte des nördlichen Saarlandes im Heimatmuseum Neipel steht am Internationalen Museumstag unter dem gemeinschaftlichen Motto: Museen und Tourismus. Das Museum ist der ideale Startpunkt, um die alte Kulturlandschaft des Bohnentals mit einer Wanderung zu entdecken. Hierfür bieten der "Geologische Rundwanderweg Dorf im Bohnental" und der "Bohnentalrundwanderweg" die richtigen Voraussetzungen. Mit neusten Informationstafeln ausgestattet, bieten die Wege herrliche Ausblicke und reichlich Ruhezonen. Orginalfunde und umfangreiches Hintergrundwissen zu den Themen Geologie und Kulturgeschichte vermittelt das Museumsteam der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte Neipel dem Besucher mit Exponaten aus dem Bohnental und der Region zwischen Schmelz, Wadern, Tholey und Lebach. Aus seinem großen Museumsfundus kann die Interessengemeinschaft stets neue historische Exponate zeigen, so werden ab kommenden Sonntag, 17. Mai, eine Kutsche und ein kleiner handbetriebener Feuerwehrspritzenwagen erstmals in der Ausstellung gezeigt. Eine Sonderausstellung rund um Waagen und Gewichte aus römischer Zeit wird am Mittwoch, 10. Juni, anlässlich der "Römischen Woche" in der Gemeinde Tholey in der archäologischen Abteilung neu eröffnet. Die Museumstage im zweiten Quartal finden bei freiem Eintritt und kostenlosen Führungen statt am kommenden Sonntag, 17. Mai, von 15 bis 18 Uhr und am Mittwoch, 10. Juni, ab 17 Uhr. Gebuchte Führungen können jederzeit vereinbart werden. redKontakt: Heimatmuseum Neipel, Kantstraße 26, 66636 Tholey-Neipel; Telefon (06888) 58 07 63. Email: museum@neipel.de.Theley. Eine "Lange Nacht der Museen" und ein "Museumstag" erwartet die Gäste der Johann-Adams-Mühle bei Theley am kommenden Wochenende. Am Samstag, 16. Mai, werden die Mühle und das Kreismühlenmuseum von 15 bis 21 Uhr ihre Pforten für Gäste öffnen. Um 15 Uhr beginnt auch eine Märchen-Lesung mit Hedwig Tholey. Um 17 Uhr gibt es eine Führung durch die Mühle mit Marliese Finkler, um 19 Uhr eine weitere Führung durch mit Berthold Rauber. Am Sonntag, 17. Mai, öffnet die Mühle von 15 bis 18 Uhr, auch an diesem Tage werden je nach Bedarf Führungen angeboten. Die Johann-Adams-Mühle ist eines der letzten erhaltenen historischen Mühlenanwesen im Saarland und wurde 1589 erstmals schriftlich erwähnt. 1983 erwarb die Gemeinde Tholey das unter Denkmalschutz stehende Gebäude und renovierte es originalgetreu. Die heutigen Mühlengebäude gehen auf das Jahr 1735 zurück. Das Mühlenensemble beherbergt heute das Kreismühlenmuseum, in dem das Leben der einstigen Müllerfamilien wieder lebendig wird. Im 200 Jahre alten Backofen wird noch immer regelmäßig Brot nach alter Rezeptur gebacken. Im Kleintierstall, wo früher Hühner und Schweine untergebracht waren, werden heute Ausstellungen regionaler Künstlerinnen und Künstler gezeigt und Kreativkurse angeboten. Die Landgaststätte im ehemaligen Ökonomiegebäude lädt zur Rast ein. red




HintergrundDer Internationale Museumstag: In Deutschland gibt es mehr als 6000 Museen. Der Internationale Museumstag wurde 1977 ins Leben gerufen und an diesem Tag wollen die Organisatoren auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und auf die thematische Vielfalt aufmerksam machen. Veranstaltet wird der Museumstag vom Deutschen Museumsbund, dem deutschen Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates sowie den regionalen Museumsämtern und -verbänden. Der Museumstag steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto. "Museen und Tourismus" lautet der Leitspruch für 2009. In Nohfelden, im Museum für Mode und Tracht, öffnet pünktlich zum Museumstag am kommenden Sonntag, 17. Mai, eine Sonderausstellung "Ganz in weiß - einmal Prinzessin sein" ihre Pforten. Es werden weiße Brautkleider aus den Jahren 1927 bis heute ausgestellt. Das Museum für Mode und Tracht ist am Sonntag Nachmittag ab 13 Uhr geöffnet. red