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Polizei
Polizei führt in der Fastnachtszeit vermehrt Verkehrskontrollen durch

Wer an der Fastnacht Alkohol trinkt, sollte sein Auto lieber stehen lassen. Die Polizei wird vermehrt Kontrollen durchführen.
Wer an der Fastnacht Alkohol trinkt, sollte sein Auto lieber stehen lassen. Die Polizei wird vermehrt Kontrollen durchführen. FOTO: dpa / Patrick Seeger
Tholey/Marpingen. Die fünfte Jahreszeit steuert auf ihren Höhepunkt zu. Ab Donnerstag wird das St. Wendeler Land wieder fest in Narrenhand sein. Und viele Faasendbooze sind bereits an den vergangenen Wochenenden mit Kappensitzungen in die Session gestartet. Die Polizei nutzt diese Party-Zeit immer wieder gerne, um verstärkt Kontrollen im Straßenverkehr durchzuführen. „Alkohol und Drogen am Steuer gehören immer noch zu den Hauptunfallursachen“, sagt Marco Ames von der St. Wendeler Polizei. „Das sollte sich herumgesprochen haben.“ Doch wie sich am Freitagabend herausstellte, gibt es immer noch viele Unbelehrbare. Von Sarah Konrad

Die fünfte Jahreszeit steuert auf ihren Höhepunkt zu. Ab Donnerstag wird das St. Wendeler Land wieder fest in Narrenhand sein. Und viele Faasendbooze sind bereits an den vergangenen Wochenenden mit Kappensitzungen in die Session gestartet. Die Polizei nutzt diese Party-Zeit immer wieder gerne, um verstärkt Kontrollen im Straßenverkehr durchzuführen. „Alkohol und Drogen am Steuer gehören immer noch zu den Hauptunfallursachen“, sagt Marco Ames von der St. Wendeler Polizei. „Das sollte sich herumgesprochen haben.“ Doch wie sich am Freitagabend herausstellte, gibt es immer noch viele Unbelehrbare.


Die Polizeiinspektion St. Wendel hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Verkehrsdienst eine Reihe von Verkehrskontrollen in den Gemeinden Tholey und Marpingen durchgeführt. Die Bilanz innerhalb weniger Stunden: sechs Verstöße wegen Alkohols und Drogen am Steuer, davon alleine vier Strafanzeigen. Hinzu kamen mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verkehrsordnungswidrigkeiten.

„An dieser Stelle daher nochmals der Appell: feiern und fahren vertragen sich – aber bitte schön nüchtern. Die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol ist viel zu riskant“, betont der Polizeisprecher. Er fordert die Faasendbooze dazu auf, Fahrgemeinschaften zu bilden, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder ein Taxi zu organisieren. „Was bedeuten schon die paar Euro im Vergleich zu der Summe, die man in alkoholisiertem Zustand bereits ausgegeben hat und dem Risiko, sich und anderen einen erheblichen Schaden zuzufügen“, sagt Ames. Er kündigt an, dass die Polizei auch in naher Zukunft zusätzliche Alkoholkontrollen durchführen wird.