| 20:11 Uhr

Fastnacht
Das Männerballett gibt den Takt vor

Die Stimmungswellen kannten keine Grenzen bei der Sessionseröffnung des Oberthaler Carveval Vereins im Sportheim des SV Oberthal.
Die Stimmungswellen kannten keine Grenzen bei der Sessionseröffnung des Oberthaler Carveval Vereins im Sportheim des SV Oberthal. FOTO: Ralf Mohr
Oberthal. Mit einer Party feierte der Oberthaler Carneval Verein die Sessionseröffnung. Mehr als 80 Gäste kamen dazu ins Sportheim. Von Ralf Mohr

Mit einer schwungvollen Party ist beim Oberthaler Carneval Verein (OCV) die Session 2018/2019 eingeläutet worden. Dieses Mal hat das Männerballett die Organisation übernommen: „Wir nehmen das mal in die Hand“, konstatierte Steffen Wirtz. „Wir versuchen bis zum 11.11. um 11.11 Uhr durchzuhalten“, stellte er die Absicht in Aussicht, von Samstagabend bis in den späten Sonntagmorgen zu feiern. Ort des Geschehens war zum ersten Mal das Sportheim des SV Oberthal. Für Musik sorgte DJ Maik Haupenthal.


Das Männerballett erschien in zwei Kostüm-Varianten. Zum einen als die Footballmannschaft „Nightowls“, angelehnt an die Eule als Symbol des OCV und in Erinnerung an den Auftritt vor zwei Jahren. Der Rest der Truppe kam in Zwergenkostümen vom vergangenen Jahr.

„Wir sind eine OCV-Familie“, betonte Maike Foshag vom Vereinsvorstand. „Bei uns sind Jung und Alt gleichermaßen und zusammen aktiv. Daher sind wir froh, dass die Jungs vom Männerballett so viel Initiative und Engagement an den Tag legen und sich um die Organisation der Sessionseröffnungsparty gekümmert haben.“ Sprach’s und entfleuchte zur Bar, um gleich darauf mit einem Erdbeer-Daiquiry zurückzukommen. „Das ist mein Lieblingsgetränk“, sagte sie zwinkernd. Die Jungs vom Männerballett hatten keine Kosten und Mühen gescheut und sogar extra einen „Alten Willi“, einen besonderen Obstbrand aus Österreich, kommen lassen.



60 Fasenachtsfans hatten sich schon im Vorfeld zur Sessionseröffnung angemeldet. Letztendlich waren es wohl mehr als 80 Gäste, die bis in den frühen Morgen feierten. Mit dabei auch das Urgestein der Oberthaler Fasenacht, Christa Schmitt, seit mehr als 40 Jahren am Start. Das Fenster, das in ihrem Sketch „Die Nohbersch“ (Die Nachbarin – für alle Nichtsaarländer) als Requisite diente, wurde nun als Dekoration für den Platz des DJs genutzt. „Auch daran sieht man, dass bei uns Altes und Neues nebeneinander für gute Laune sorgt“, bemerkte dazu Maike Froshag. Mehr als 230 Mitglieder habe der Verein, erklärte der Präsident Michael Schmitt. Auch der Elferratspräsident Manuel Setz war mit von der Partie. „Nachwuchssorgen haben wir keine. Gerade auch die Garde ist mit den Minis sehr gut aufgestellt und wir sind guter Dinge, dass auch in der Zukunft die Oberthaler Fasenacht nicht untergeht“, meinte Maike Foshag.