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Geschenke
Beim Familienberatungszentrum sind jetzt auch die Roller unterwegs

Neue Roller gab es für das Familienberatungszentrum der Stiftung Hospital St. Wendel in Oberthal.
Neue Roller gab es für das Familienberatungszentrum der Stiftung Hospital St. Wendel in Oberthal. FOTO: Thomas Schmitt
Oberthal. „Versprechen muss man einhalten“, so Bürgermeister Stephan Rausch (CDU), „Das fällt mir jedoch umso leichter, wenn man dies gerne tut und auch das Leuchten in den Augen der Kinder sieht.“ Anlässlich der offiziellen Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Familienberatungszentrums in Oberthal Anfang Mai hatten Bürgermeister Rausch und Landrat Udo Recktenwald (CDU) zugesagt, die Kosten für den Kauf neuer Roller zu übernehmen. Von red

Dies ist nun geschehen. Das berichtet ein Sprecher aus dem Oberthaler Rathaus.


Im Namen aller Kinder und Mitarbeiter vor Ort bedankte sich Dirk Schmitt, Direktor der Stiftung Hospital St. Wendel, für die Unterstützung: „Neben dem Aspekt der Gesundheitsprävention, die in unserer konzeptionellen Ausrichtung eine wesentliche Rolle spielt, stellen wir fest, dass ein Auspowern an der frischen Luft die Aufnahmefähigkeit und Konzentration der Kinder deutlich erhöht“, so Schmitt. So könnten angestaute Aggressionen gezielt abgebaut werden, was sich insbesondere auch auf die Hausaufgabenbetreuung positiv auswirke.

Die Stiftung Hospital St. Wendel betreibt seit 2006 das Familienberatungszentrum Oberthal/Namborn an verschiedenen Standorten und ist 2017 wieder nach Oberthal zurückgekehrt. In der Ortsmitte hat man im ehemaligen Gasthaus „Zum König“ eine neue Bleibe gefunden und betreibt im selben Objekt noch ein Jugendwohnhaus.



Neben Einzelberatung für Familien, der Hilfe zur Erziehung im Team steht in der Gruppenarbeit die Hausaufgabenbetreuung und soziale Interaktion im Vordergrund und dank der neuen Roller viel Sport. Vor Ort arbeiten Verena Bost-Monshausen, Nadine Grewe, Eva Müller und Shari Schweig; als Projektleitung fungiert Isolde Kirsch.