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Lesen schadet der Dummheit: Neuer Bücherbaum in Gronig steht

 Der Groniger Bücherbaum wartet auf seine Nutzer.Foto: Toni Schäfer
Der Groniger Bücherbaum wartet auf seine Nutzer.Foto: Toni Schäfer FOTO: Toni Schäfer
Gronig. Am Dorfgemeinschaftshaus in Gronig steht jetzt ein Bücherbaum. Den Baum hat der Sägekünstler Andrej Löchel aus Bliesen angefertigt und aufgestellt. Gronigs Ortsvorsteher Toni Schäfer erklärt Sinn und Zweck des Bücherbaumes: Bürger stellen ihre überzähligen und ausgelesenen Bücher in den Baum und können im Gegenzug von anderen Bürgern eingestellte Bücher zum Lesen mitnehmen. Ob man die Bücher zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst. Oswin Sesterheim

Am Dorfgemeinschaftshaus in Gronig steht jetzt ein Bücherbaum. Den Baum hat der Sägekünstler Andrej Löchel aus Bliesen angefertigt und aufgestellt. Gronigs Ortsvorsteher Toni Schäfer erklärt Sinn und Zweck des Bücherbaumes: Bürger stellen ihre überzähligen und ausgelesenen Bücher in den Baum und können im Gegenzug von anderen Bürgern eingestellte Bücher zum Lesen mitnehmen. Ob man die Bücher zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.


Die Idee zum Bücherbaum in Gronig kam von den Groniger Mitgliedern des Kneipp-Vereins "Oberes Bliestal" . Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Dorfentwicklung Gronig und durch die Förderung und Unterstützung der Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land umgesetzt. Diese hat in der Region schon mehrere weitere Bücherbäume gepflanzt.

"Der Bücherbaum ist der nächste Puzzlestein aus der Ideenwerkstatt Gronig zur Verbesserung und Verschönerung des Dorfbildes", berichtet Toni Schäfer. Der Schriftzug auf dem Baum "Lesen schadet der Dummheit" soll auch darauf hinweisen, wie wichtig die Bildung in der heutigen Zeit ist, denn nur durch Lesen könne man sich weiterbilden. "Beim Bücherbaum sollen noch zwei Holzbänke aufgestellt werden und damit das ganze Projekt abrunden", kündigt Toni Schäfer an. Die offizielle Einweihung des Baumes erfolge zu einem späteren Zeitpunkt. "Ich würde mich freuen, wenn noch viele Ideen aus der Dorfgemeinschaft kämen", so der Groniger Ortsvorsteher.