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Kritische Töne beim Familienabend

Steinberg-Deckenhardt. Die treuen Mitglieder der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Keramik und Papier standen im Mittelpunkt des Familienabends der fusionierten IGBCE-Ortsgruppe Steinberg-Deckenhardt/Walhausen im Gasthaus Reiterklause in Steinberg-Deckenhardt

Steinberg-Deckenhardt. Die treuen Mitglieder der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Keramik und Papier standen im Mittelpunkt des Familienabends der fusionierten IGBCE-Ortsgruppe Steinberg-Deckenhardt/Walhausen im Gasthaus Reiterklause in Steinberg-Deckenhardt. Der stellvertretende Bezirksleiter der Gewerkschaft, Frank Rolle, ging in seinem Grußwort auf die tagespolitische Diskussion um Bergbau und Energieversorgung und auf die aktuellen Herausforderungen beim Personalabbau im Saarland und an der Ruhr ein. Neben vielen Mitgliedern, die die Gelegenheit zum Plausch und Beisammensein nutzten, begrüßte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Herbert Wendel, auch die Ortsvorsteher von Steinberg-Deckenhardt und Walhasen Hans Peter Wack und Wolfgang Przywarra, die den Jubilaren für ihre Treue zum Solidaritätsgedanken dankten. Wendel meinte, dass "mit ein wenig Ausdauer" auch die ältesten unter den Jubilaren noch erleben werden, wenn im Saarland im 2012 "der Deckel droff kemmt" und die letzte Grube geschlossen wird. Kritisch ging Wendel auf die Abbaumethoden und die Wahl der Abbaufelder ein. Hier sei oft mit vermeintlich "besseren" Methoden zu schnell und unter dem Aspekt "billig" abgebaut worden, ohne auf die Erfahrung gestandener Bergleute zu berücksichtigen. ww



Auf einen BlickGeehrt wurden beim Familienabend der IGBCE-Ortsgruppe Steinberg-Deckenhardt/Walhausen für 25-jährige Mitgliedschaft Judith Schäfer (Walhausen, Chemie) und für jeweils 60 Jahre Treue zur Gewerkschaft die Bergleute Ludwig Koch (Walhausen), Erwin Mohr (Steinberg-Deckenhardt) und Willibald Mayer (Steinberg-Deckenhardt). Derzeit hat die Ortsgruppe 37 Mitglieder, elf aus Walhausen und 27 aus Steinberg-Deckenhardt. 17 Mitglieder kommen noch aus dem Bereich Bergbau, die anderen aus dem Chemiebereich oder dem Keramik-Sektor. ww