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Nur 24 junge Arbeitslose im Landkreis

St. Wendel. Gute Arbeit, das bescheinigten Gerhard Vigener, saarländischer Arbeits- und Sozialminister und Landrat Udo Recktenwald dem Team der Kommunalen Arbeitsförderung. In ihrem Jahresbericht stellte die Kommunale Arbeitsförderung fest, dass der Landkreis nicht nur im Saarland "spitze" ist, sondern sich auch bundesweit noch weiter nach vorne gearbeitet hat

St. Wendel. Gute Arbeit, das bescheinigten Gerhard Vigener, saarländischer Arbeits- und Sozialminister und Landrat Udo Recktenwald dem Team der Kommunalen Arbeitsförderung. In ihrem Jahresbericht stellte die Kommunale Arbeitsförderung fest, dass der Landkreis nicht nur im Saarland "spitze" ist, sondern sich auch bundesweit noch weiter nach vorne gearbeitet hat. Erfolge wurden besonders im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit erzielt. Waren 2006 noch 223 junge Menschen ohne Beschäftigung, sind es Ende April 2009 noch 24 gewesen. Das sind 0,47 Prozent. Bis Ende Mai erwartet Thomas Schmidt, Leiter der Kommunalen Arbeitsförderung, dass die Zahl auf 18 absinken wird. Im bundesweiten Vergleich habe sich der Landkreis damit auf Rang 13 von insgesamt 413 Regionen vorgearbeitet.Der St. Wendeler Jugendberufshilfe komme in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu, erklärte Landrat Recktenwald. Seit 2002 wurde ein kreisweites System entwickelt, das Jugendliche mit Integrationsproblemen erfasse und betreue. Finanziert werde dieses System mit Geldern des Landkreises, des Landes und des Europäischen Sozialfonds. Allein im vergangenen Jahr seien es 360 junge Menschen gewesen, die begleitet wurden. 204 davon in ihren Schulklassen. 69 Jugendliche konnten nach Abschluss des Dualisierten Berufsgrundschuljahres in Ausbildung vermittelt werden. Deutlich gesenkt wurde auch die Zahl der Hatz IV-Bezieher. Von Dezember 2007 bis Dezember 2008, neuere Zahlen liegen noch nicht vor, um 8,13 Prozent. Das sei deutlich besser als im Bund, im Saarland und auch in den mit St. Wendel vergleichbaren ländlichen Regionen. 998 Menschen hätte die Kommunale Arbeitsförderung im vergangenen Jahr in eine Erwerbstätigkeit, Berufsausbildung, berufliche Umschulung oder in den so genannten Dritten Arbeitsmarkt eingliedern können. Anfang 2009 seien die Zahlen leicht angestiegen, räumt Schmidt ein. In St. Wendel aber weniger stark als in den anderen Landkreisen. Für Mai erwartet er eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent, besser als in Bayern oder Baden-Württemberg. ddt