| 20:26 Uhr

Fußball-Verbandsliga
Was der große Bruder kann, kann der kleine auch

Primstal/Theley. Die Peschs aus Primstal waren am Wochenende wichtige Last-Minute-Torschützen. Ebenso wie sein älterer Bruder Marc in Neunkirchen (siehe nebenstehenden Text) erzielte Lars Pesch tags darauf für den Verbandsligisten VfL Primstal II in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:2 (0:0)-Endstand. Diesmal im Auswärtsspiel beim SV Furpach. Der 23-Jährige setzte einen Schuss von der Strafraumgrenze ins Netz. „Es war am Ende schon etwas glücklich, dass wir noch einen Punkt geholt haben“, meinte Pesch. Vor dem Seitenwechsel sei der VfL zwar überlegen gewesen, habe aber gleich drei riesige Einschussmöglichkeiten kläglich vergeben. Von Frank Faber

Die Peschs aus Primstal waren am Wochenende wichtige Last-Minute-Torschützen. Ebenso wie sein älterer Bruder Marc in Neunkirchen (siehe nebenstehenden Text) erzielte Lars Pesch tags darauf für den Verbandsligisten VfL Primstal II in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:2 (0:0)-Endstand. Diesmal im Auswärtsspiel beim SV Furpach. Der 23-Jährige setzte einen Schuss von der Strafraumgrenze ins Netz. „Es war am Ende schon etwas glücklich, dass wir noch einen Punkt geholt haben“, meinte Pesch. Vor dem Seitenwechsel sei der VfL zwar überlegen gewesen, habe aber gleich drei riesige Einschussmöglichkeiten kläglich vergeben.


Mit Beginn der zweiten Hälfte dominierte der Drittletzte Furpach das Geschehen und ging durch Thomas Cooke (55. Minute) und Björn Schuck (65. Minute) mit 2:0 in Führung. Erst danach wachte Primstal auf. Nur zwei Minuten später dribbelte Nils Kuckel sich über Außen durch, legte den Ball zurück – und Stefan Schätzel verkürzte zum 1:2 (67. Minute).

In Hauruck-Manier drückte der VfL anschließend weiter und kam durch Peschs Spätlese noch zum Ausgleich. Primstal bleibt damit seit sechs Partien sieglos und belegt mit 24 Zählern den zwölften Tabellenplatz.



Liga-Konkurrent VfB Theley (23 Punkte) ist nach der 1:3-Heimschlappe gegen Schlusslicht SG Schiffweiler sogar auf Rang 13 angelangt. „Am Sonntag hat die Mannschaft gemerkt, dass etwas passiert ist“, sieht Trainer Kai Decker wenigstens einen positiven Aspekt an dem Debakel. Seit neun Partien wartet der VfB nun schon auf einen Sieg. Am Donnerstag, 19 Uhr, steht nun das Nachhol-Heimspiel gegen den Fünften FC Freisen an.