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Stechender Geruch: Sparkasse in Sitzerath wird geräumt

Sitzerath. Großeinsatz für Feuerwehr und Notarzt in Sitzerath : Mitarbeiter hatten einen stechenden Geruch gemeldet, mehrere Menschen seien verletzt. Wie Frank Feid von der Nonnweiler Feuerwehr berichtet, wurden die Büros sofort geräumt. Matthias Zimmermann

Mit Atemschutzgeräten suchten seine Kollegen nach der Ursache. Ein leckgeschlagener Kühlschrank hatte für die giftigen Dämpfe gesorgt. Ammoniak , das als Kühlmittel verwandt wird, war ausgetreten. Aber laut Feid in einer Konzentration, die nicht als gesundheitsgefährdend eingestuft werde. Den defekten Kühlschrank brachten Wehrleute ins Freie, lüfteten das Gebäude. Zwei verletzte Menschen kamen Donnerstagnachmittag vorsorglich ins Krankenhaus nach Wadern.

Zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz, an dem Feuerwehren aus Nonnweiler , Bierfeld, Sitzerath und Primstal beteiligt waren. Der Landkreis St. Wendel schickte zusätzlich Experten wegen der Chemiesubstanz.