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Tourismus
So soll der Peterberg künftig jede Menge Touristen anlocken

Nonnweiler. Wie kann die Gemeinde Nonnweiler für Touristen attraktiver werden? Das ist die zentrale Frage, auf die ein Gutachten Antwort geben soll. Daran mitgearbeitet hat auch Silke Petzold von der Erlebniskontor GmbH, die die Ergebnisse gestern im Wirtschaftsministerium präsentierte. Von Sarah Konrad

Sie sprach der Gemeinde ein hohes Potenzial zu, da es mit Centerparcs, Bostalsee und Seezeitlodge schon einige Attraktionen für Touristen in der Nähe gebe. Um diese auch nach Nonnweiler zu locken, spiele der Peterberg bei Braunshausen eine wichtige Rolle. Dessen Gipfel gelte es aufzuwerten. Hierzu ist nach Auffassung der Gutachter ein Beförderungssystem von der Talstation aus nötig, das die Gäste nach oben bringt. Damit sie dort auch verweilen, wird in dem Konzept empfohlen, einen Aussichtsturm mit Hängebrücke und Rutsche zu bauen. Auch eine Gastronomie ist vorgesehen. Daneben sollen der Hang und die Talstation für einen Besucheransturm sorgen. Vorstellbar wären hierzu ein Fahrradpark für Kinder und Erwachsene, ein Trampolin, ein Barfußpfad, Abenteuer-Golf sowie Go-Karts.


All diese Maßnahmen umzusetzen, würde rund sieben Millionen Euro kosten – so eine erste Schätzung. Es solle eine Leitinvestition von Land, Landkreis und Kommune in Höhe von drei Millionen Euro geben. So viel sei notwendig, um das Beförderungssystem zu bauen, erklärte Staatssekretär Jürgen Barke. Er hofft, dass diese Leitinvestition wiederum mögliche private Investoren anlockt.

Im touristischen Gesamtkonzept der Gemeinde spielen weiterhin auch der Keltenpark in Otzenhausen und das Eingangstor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald eine Rolle, in die ebenfalls investiert werden soll.



> Ausführlicher Bericht folgt.

wird heute noch einmal ausführlich in der Europäischen Akademie in Otzenhausen vorgestellt. Los geht es um 17 Uhr.