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Programm
Die Kelten-Saison geht zu Ende

Gruppen demonstrieren den Besuchern im Keltendorf, wie unsere Vorfahren einst lebten.
Gruppen demonstrieren den Besuchern im Keltendorf, wie unsere Vorfahren einst lebten. FOTO: Melanie Schug
Otzenhausen. Das Keltendorf in Otzenhausen schließt am 28. Oktober seine Pforten. Das berichtet die Gemeinde Nonnweiler. Ehe aber das Saisonende eingeläutet wird, können Besucher noch einiges in dem Park erleben. Von red

So startet diesen Samstag, 6. Oktober, letztmalig die Führung zum Ringwall und durchs Keltendorf. Der Ringwall ist eine keltische Befestigungsanlagen, die im ersten Jahrhundert vor Christus erbaut wurde. Noch heute zeugen zehn Meter hohe Mauern von dem Denkmal. Aber wie sah eine Keltenfestung der Eisenzeit vor 2000 Jahren aus und wie schützten sich die Bewohner vor ihren Feinden? Bei der rund sechs Kilometer langen Wanderung werden diese und andere Fragen beantwortet.


Zum Schluss geht es ins Keltendorf, wo an diesem Tag die Hochwaldkelten beim sechsten Aktionstag demonstrieren, wie keltisches Leben in unserer Region ausgesehen hat. Von 13 Uhr bis 18 Uhr erhalten Besucher Informationen zur Welt der Kelten aus erster Hand. Auch ein Bastelangebot gehört zum Programm. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Keltenpark Otzenhausen.

Ein Vortrag mit dem Titel „Die Kelten nach dem gallischen Krieg“ steht am Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr, im Kolpinghaus in Schwarzenbach auf dem Programm Der Archäologe Thomas Fritsch erläutert darin Aspekte gallo-römischen Lebens um den keltischen Ringwall nach dem gallischen Krieg. Um 50 vor Christus hatten die Truppen Caesars ganz Gallien unterworfen. Die keltischen Bewohner des Ringwalls bei Otzenhausen hatten ihre Festung verlassen und waren zum Teil geflüchtet.



Am 21. Oktober findet im Keltendorf Otzenhausen wieder ein Herbstmarkt statt. Von 10 bis 18 Uhr zeigen zahlreiche Akteure und Vereine aus der Region altes Handwerk mit einem außergewöhnlichen Warenangebot. Wie die Gemeinde weiter berichtet, wird das Angebot durch Dekoartikel ergänzt. Für Kinder gibt es vielfältige Mitmachaktionen wie Schnitzen von Rübengeistern („Rommelbotz“), Kerzenziehen, Bastelarbeiten und Töpfern. Um 13 und 15 Uhr starten Führungen durch das Keltendorf und um 16 Uhr wird der Grubenbrand vom Vortag geöffnet. Es besteht die Möglichkeit, eigene Gefäße brennen zu lassen. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten Keltenpark: Bis 28. Oktober: Donnerstag bis Samstag je 13 bis 18 Uhr, Sonntage und Feiertage je 10 bis 18 Uhr, in den Ferien auch Montag bis Mittwoch, je 13 bis 18 Uhr. Eintritt: Personen unter 18 Jahren 1,50 Euro, Erwachsene ab 18 Jahre 2,50 Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.