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Musical
„Die zehn Gebote“ sollen jeden fesseln

David Steines (rechts) und sein Musical Project proben für „Die zehn Gebote“. An zwei Terminen im Dezember wird das Musical aufgeführt.
David Steines (rechts) und sein Musical Project proben für „Die zehn Gebote“. An zwei Terminen im Dezember wird das Musical aufgeführt. FOTO: Christian Adams
Sitzerath. Im Dezember wird das Musical mit biblischem Hintergrund in Nonnweiler und Oberkirchen aufgeführt. Von Melanie Mai

Ein ehrgeiziges Projekt hat sich das Musical-Project vorgenommen. „Die zehn Gebote“, das Musical von Dieter Falk und Michael Kunze, steht auf dem Spielplan – am Samstag, 15. Dezember, in der Kurhalle Nonnweiler und am Samstag, 22. Dezember, in der Festhalle Oberkirchen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Derzeit wird eifrig geprobt. Darüber spricht der Kopf der Truppe, David Steines aus Sitzerath.


Das Musical-Project hat sich das Stück „Die zehn Gebote“ vorgenommen. Was reizt euch an diesem Pop-Oratorium?



David Steines: Als ich im Sommer meinem Team den Vorschlag machte, „Die zehn Gebote“ als Weihnachtsmusical aufzuführen, waren alle gleich Feuer und Flamme. Die moderne Umsetzung der biblischen Geschichte in ein flottes, mitreißendes Musical hat sie in ihren Bann gezogen. Das hoffen wir auch bei den Zuschauern.

Bei der Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle wirkten 2500 Sänger und ein 60-köpfiges Orchester mit. Solche Dimensionen werden wohl in Oberkirchen, Neuhütten und Nonnweiler nicht erreicht, oder?

Steines: Nein, in dieser Vielzahl leider nicht. Trotzdem wird die Bühne mit zahlreichen Sängern und Sängerinnen gefüllt sein. Verstärkung haben wir gefunden mit dem Männerchor aus Sötern, der gemeinsam mit uns das unterdrückte Volk der Hebräer darstellen wird. Insgesamt werden bei den Shows rund 60 Akteure auf und neben der Bühne mitwirken.

Ein bekanntes christliches Thema musikalisch flott verpackt –
inwieweit lasst ihr letztlich euren Glauben in das mitreißende Musical einfließen?

Steines: Wir sind alle christlich erzogen worden und achten die Bibel sowie die Gebote Gottes. Ohne diese Gebote ist kein friedliches Zusammenleben möglich. Gerade
an Weihnachten sind die Menschen auf der Suche nach Liebe, Frieden und Barmherzigkeit. Und dieses Stück animiert die Leute zum Nachdenken.

Ihr habt drei Termine in der Weihnachtszeit geplant. Plant ihr auch Aufführungen darüber hinaus?

Steines: Wir könnten uns vorstellen, das Stück zur Osterzeit wieder aufzuführen, jedoch ist noch nichts Konkretes geplant.

Wie laufen die Proben? Was sind die größten Schwierigkeiten?

Steines: Die Proben laufen erstaunlich gut. Ich merke, dass diese neue und moderne Variante dieses Musikstils dem gesamten Team sehr großen Spaß bereitet. Alle sind mit großem Eifer bei der Sache. Die größte Schwierigkeit ist natürlich, alle Stimmen perfekt zusammenzubringen, aber da bin ich sehr zuversichtlich.

In die Zukunft geblickt: Wie sehen die weiteren Pläne des Musical Projects aus?

Steines: Wie schon erwähnt, wären die „Zehn Gebote“ zu Ostern wieder denkbar. Unsere fantastische Zusammenarbeit mit dem Musikverein Braunshausen im März dieses Jahres möchten wir im Frühjahr 2019 wegen großer Nachfrage wiederholen.

Die Fragen stellte Melanie Mai