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Leserbrief
Kommentar trifft leider ins Schwarze

Zu „Trassenbegehung auf Schusters Rappen“ und dem dazugehörigen Kommentar (SZ vom 23. November)

Leider trifft SZ-Redakteur Thorsten Grim mit seinem Kommentar voll ins Schwarze: Eine Entscheidung diesbezüglich zu treffen, ist zu groß für lokale „Größen“ und das kleine Saarland. Der Wille, dieses Stück Kulturgut zu erhalten, ist nicht vorhanden. Man möchte keinerlei Perspektive zur umweltfreundlichen und guten Erreichbarkeit des Nationalparks erhalten. Irgendwer (wer auch immer??) möchte sich ein Denkmal setzen, und damit eine gute Tradition fortsetzen. Basta. Weghören. Beschließen. Fakten schaffen. Unwiderruflich. Eigentum der Allgemeinheit vernichten! Demokratisch gewählten Volksvertretern stünde es gut, sich umfassend und gründlich zu informieren, bevor diese momentan blutleere Ader, die das Land an genau dieser Stelle mit wenig Aufwand kostengünstig wiederbeleben könnte, endgültig geopfert wird. Doch die nächste Wahl kommt so sicher, wie Dummheit und Einfalt nachwachsen.