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Feuerwehr
Mobile Spezialpumpe erfolgreich getestet

Die Mitglieder des Fördervereins und des Löschbezirks Otzenhausen nach der Übergabe der neuen Pumpe.
Die Mitglieder des Fördervereins und des Löschbezirks Otzenhausen nach der Übergabe der neuen Pumpe. FOTO: Manfred Koch
Otzenhausen. Der Förderverein der Feuerwehr Nonnweiler, Löschbezirk Otzenhausen, verbesserte die Ausrüstung. Von red

Die Einsatzkräfte und die Nachwuchsorganisation des Löschbezirks Nonnweiler finanziell und materiell zu unterstützen, ist die Hauptaufgabe des Fördervereins der Feuerwehr Nonnweiler, Löschbezirk Otzenhausen. Gegründet wurde der Verein im Juli 2005. Seither konnte er bereits einige Beiträge zur Ausstattung des Löschbezirks leisten, wie zum Beispiel ein Hohlstrahlrohr, eine Nebelmaschine und eine Schleifkorbtrage. Das berichtet der Förderverein, der nun wieder gefragt war.


Der Gemeindebezirk Kastel war am 11. Juni von einem schweren Unwetter heimgesucht worden. Sintflutartig hatte sich der Starkregen über den Ort ergossen. Allein hier waren rund 100 Feuerwehrleute aus der gesamten Gemeinde im Einsatz, so auch der Löschbezirk Otzenhausen. Dort hatten sich mit vielen der eingesetzten Pumpen massive Probleme ergeben; denn die Schutzsiebe waren schnell verstopft und mussten ständig gereinigt werden.

Vor diesem Hintergrund entschied sich der Löschbezirk in Otzenhausen dazu, eine mobile Spezialpumpe zu beschaffen. Die Wahl fiel auf eine Mini-Chiemsee 1600 D aus dem Hause Spechtenhauser, Gesamtkosten rund 3300 Euro.



Diese etwa 30 Kilogramm leichte Spezialpumpe – unkompliziert im Transport und leicht abseilbar – weist laut Förderverein eine Förderleistung von bis zu 1600 Litern pro Minute auf. „Indem sie Kleinteile bis zu einer Korngröße von 65 Millimetern problemlos aufnimmt, ist quasi eine verstopfungsfreie Durchströmung gewährleistet“, teilte der Verein mit. Bei der Übergabe der Pumpe sei dies zum Beispiel mit Tennisbällen eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden, heißt es weiter.

Der Förderverein übergab außerdem fünf Taschen für persönliche Schutzausrüstung bei technischen Einsätzen an den Löschbezirk. Otzenhausens Löschbezirksführer Martin Schneider bedankte sich beim Vorsitzenden des Fördervereins, Dominik Thiry. „Die neue Pumpe wird selbstverständlich bei Bedarf überall eingesetzt, wo wir als Löschbezirk gefordert werden“, sagte Schneider.

Die neue Pumpe der Feuerwehr in Aktion.
Die neue Pumpe der Feuerwehr in Aktion. FOTO: Manfred Koch