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Erst andächtige Stille, dann tosender Applaus für 40 Sänger

Kastel. Zwei Chöre haben ihre Stärken vereint und gemeinsam ein Konzert im Castellum St. Wilfridus gegeben. Rund 200 Gäste folgten den Darbietungen der 40 Sänger. Und waren begeistert, wie die Veranstalter mitteilen. red

Jeder Konzertbesucher kennt wohl das Gefühl, nicht mehr ruhig auf seinem Platz sitzen zu können und aufspringen zu müssen, um dem Dargebotenen Standing Ovations zu zollen. Und genau dies war beim "Abend der Chöre " der Fall.

Hierzu haben sich in Kastel am vergangenen Sonntag zwei Chöre unter der Begleitung von Thomas Müller aus Wadern am Keyboard zu einem gemeinsamen Konzert verabredet. Veranstaltungsort war das Castellum St. Wilfridus, wo die Sing-Family Kastel und Chorage aus Wadern-Noswendel ihr Können unter Beweis stellten. Sehr zur Freude der Gastgeber war das Castellum mit mehr als 200 Personen quasi bis auf den letzten Stehplatz gefüllt.

Den Konzertabend eröffneten die Gastgeber und das Publikum war bereits nach den ersten Liedvorträgen von der Leistung der Sing-Family und ihrem Chorleiter Martin Hermann überzeugt. Spätestens nach dem Solo von Anne Leidinger aus Braunshausen mit dem Titel "Wicked" war das Publikum regelrecht aus dem Häuschen, und die Begeisterung erreichte hier ihren ersten frenetischen Höhepunkt.

Im zweiten Teil des "Abends der Chöre " unterhielt Chorage die Zuhörer und Chorleiter Rolf Weiler erstaunte sie mit seinem stimmgewaltigen Zwischengesang des Evergreens "The lion sleeps tonight", weil sein Gesang auch ohne Mikrofon glockenrein bis in die letzten Reihen des Saales zu hören war.

Als Abschluss dieses zweieinhalbstündigen Konzertes standen dann beide Chöre , mehr als 40 Personen, auf der Bühne, um zwei Lieder gemeinsam zu singen. Als das letzte Stück endete, herrschte für einen Augenblick andächtige Stille im Saal, bevor tosender Applaus losbrach, die Besucher von den Stühlen aufsprangen, eine Standing Ovation darbrachten und Bravo-Rufe hallten vielfach durch den Saal.

Für die Sängerinnen und Sänger, Chorleiter und den Pianisten war das schließlich die Anerkennung für ein wahrlich erfolgreiches Konzert.