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Jugendfeuerwehr
Eine Wehr mit nachhaltiger Jugendarbeit

Vier Floriansjünger wurden für 25 beziehungsweise 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet.
Vier Floriansjünger wurden für 25 beziehungsweise 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet. FOTO: Manfred Koch
Braunshausen. Seit 25 Jahren ist die Jugendfeuerwehrgruppe des Löschbezirks Braunshausen ein Garant für Sicherheit. Von red

Vor 25 Jahren gründete der Löschbezirk Braunshausen der Feuerwehr Nonnweiler eine Jugendfeuerwehrgruppe. „Dass diese längst Garant für die Entwicklung und den Fortbestand der Einsatzabteilung ist, liegt auf der Hand“, sagt deren Schriftführer Manfred Koch. Die heutige Mannschaft gehe zu gut 75 Prozent aus der Nachwuchsorganisation hervor. Drei Tage lang hat die Feuerwehr in Braunshausen nun ihren Nachwuchs gefeiert.


Zu diesem Anlass wurde unter anderem der Wettbewerb „Sport-Spiel-Technik“ ausgetragen, den die Floriansjünger aus Kastel gewannen. Bei der Veranstaltung vor Ort waren auch Bürgermeister Franz Josef Barth und Ortsvorsteher Heinz Peter Koop. Beide lobten die gute Nachwuchsarbeit des Löschbezirks. Aktuell hat die Jugendfeuerwehr elf Mitglieder. Betreut wird sie von Saskia Gehrmann und Martin Kirsch.

Kreisbrandmeister Dirk Schäfer zeichnete im Auftrag des Ministers für Inneres, Bauen und Sport Oberbrandmeister Uwe Haubert, Brandmeisterin Bernadette Sersch und Oberlöschmeister Thorsten Maring für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Saarlandes am Bande aus. Haubert bekleidet das Amt des Löschbezirksführers; Bernadette Sersch ist seine Stellvertreterin. Während sie ihren Dienst in der Einsatzabteilung antrat, begannen Haubert und Maring in der Jugendfeuerwehr und sind somit Gründungsmitglieder. Hauptfeuerwehrmann Stefan Becking erhielt für 35 Jahre Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold.



In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsvereins Nonnweiler richtete sich Barth gleichfalls mit lobenden Worten an die Feuerwehrmänner. Vor zwei Jahren, so Barth, hatte in Nonnweiler – zum ersten Mal im Landkreis St. Wendel – ein Sanitätsdienstlehrgang stattgefunden, der eigens auf die Belange der Feuerwehr abgestimmt war. 17 Aktive nahmen mit Erfolg daran teil. Aufgrund dieser Zusatzqualifikation können sich die Absolventen im Einsatz bei Bedarf um die fachgerechte Erstversorgung verletzter Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmern. „Um dieses besondere Engagement zu würdigen, hatte der Vorstand des DRK-Ortsvereins beschlossen, den acht Löschbezirken je einen einsatzbereiten Rettungsrucksack zur Verfügung zu stellen“, sagte Schriftführer Koch, die der  DRK-Vorstand dann zum Abschluss des Festes überreichte.

Den acht Löschbezirken wurde je ein einsatzbereitrn Rettungsrucksack überreicht.
Den acht Löschbezirken wurde je ein einsatzbereitrn Rettungsrucksack überreicht. FOTO: Manfred Koch