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Zweimal Gold und zweimal Silber

Die Hüttigweiler Ringer Jürgen Weiskircher (l.) und Hermann Bennoit gewannen bei den deutschen Veteranenmeisterschaften Gold und Silber. Foto: benno Weiskircher
Die Hüttigweiler Ringer Jürgen Weiskircher (l.) und Hermann Bennoit gewannen bei den deutschen Veteranenmeisterschaften Gold und Silber. Foto: benno Weiskircher FOTO: benno Weiskircher
Hüttigweiler. Hermann Bennoit und Jürgen Weiskircher vom ASV Hüttigweiler haben bei den deutschen Veteranenmeisterschaften der Ringer zweimal Gold und zweimal Silber gewonnen. Das Niveau der Titelkämpfe in Freising war dabei sehr hoch. Werner Kipper

Die Ringer des ASV Hüttigweiler haben den Gewinn der 100. Medaille bei deutschen Meisterschaften fest im Visier. Hermann Bennoit und Jürgen Weiskircher verbesserten die Bilanz des ASV vor Kurzem auf 98 Podiumsplätze. Bei den deutschen Veteranenmeisterschaften in München-Freising erkämpften sich die beiden zweimal Gold und einmal Silber .

Der 44-jährige Bennoit siegte in der Klasse bis 85 Kilogramm im griechisch-römischen Stil und im Freistil. Der Hüttigweiler ging zunächst im griechisch-römischen Stil auf die Matte. Nach Siegen über Mario Barth , Gerd Hartmann und Gerd Pauly ging Bennoit im Finale gegen Sven Zimmermann nach starkem Beginn schnell mit 5:0 in Führung. Der konditionsstarke Gegner holte dann aber Punkt um Punkt auf und konnte kurz vor Ende des Kampfes zum 5:5 ausgleichen. Dieses Unentschieden reichte Hermann Bennoit, da er die höhere Einzelwertung erzielt hatte.

Im Freien Stil besiegte Bennoit in der Vorrunde Georgi Georgev, Sven Zimmermann und den bärenstarken Armenier Levon Astrjan. Damit qualifizierte er sich für das Finale gegen den Neusser Enrico Noack. "Mein 3:1-Sieg gegen Noack war nie gefährdet", resümierte der zweifache Goldmedaillengewinner am Ende. "Hermann war taktisch und technisch der beste Kämpfer des gesamten Turniers", zollte Jürgen Weiskircher seinem Mannschaftskollegen ein hohes Lob.

Weiskircher selbst konnte in der Klasse bis 69 Kilogramm seine Titel in beiden Stilarten aus dem Vorjahr nicht verteidigen, war am Ende jedoch mit zwei Silbermedaillen hoch zufrieden.

Im griechisch-römischen Stil setzte er sich zunächst gegen Roland Riehm und Stefan Pentschev. Im Finale unterlag er etwas überraschend gegen Andreas Bittmann von Eiche Apolda. "Dieses Finale hätte ich gewinnen müssen", haderte der 41-jährige Freistil-Spezialist mit sich selbst. Im Freistil-Endkampf unterlag er dem bärenstarken Vladimir Kunz. Der Kleinostheimer war bis vor zwei Jahren noch in der 2. Bundesliga im Einsatz.

"Die Meisterschaften hatten ein deutlich höheres Niveau als im Vorjahr", lautete das Urteil von Hermann Bennoit. "Mit diesen Erfolgen und den Medaillen von Steven Ecker und Mathias Schwarz haben wir in diesem Jahr bei den deutschen Meisterschaften Generationen übergreifend Edelmetall gesammelt", freute sich der ASV-Vorsitzende Frank Reinshagen.

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