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Wildblumen sollen am Ortseingang blühen

Landsweiler-Reden. An der Klinkenthalhalle und an der Kreisstraße will der Ortsrat nicht nur für Blütenpracht sorgen, sondern auch im Sinne des Naturschutzes einen Lebensraum für viele Insektenarten schaffen. Von SZ-Mitarbeiterin Anika Meyer

. Nach der gemeinsamen Sitzung der Ortsräte der Gemeinde Schiffweiler am Donnerstagabend (siehe ) hatte der Ortsrat Landsweiler-Reden noch einen Tagesordnungspunkt in eigener Sache zu besprechen: die Umgestaltung öffentlicher Grünflächen an der Klinkentalhalle und an der Kreisstraße (Richtung Sinnerthal) in Wildblumenwiesen.

Damit wolle man den zeit- und kostenintensiven Pflegeaufwand dieser Flächen, der vom Bauhof wegen Personalabbau nicht mehr gestemmt werden könne, verringern, erklärte die Umweltbeauftragte Ina Klaumann. "Gleichzeitig würden wir im Sinne des Naturschutzes Lebensraum für viele Insektenarten schaffen." Ortsvorsteher Holger Maroldt (SPD) plädierte für eine Zustimmung zur Vorlage: "Das ist sowohl optisch als auch aus Naturschutzgründen eine schöne Geschichte."

Romain Dupont (Die Linke) wies darauf hin, dass die ausgewählten Flächen häufig als Hundetoiletten benutzt und daher verschmutzt seien. Maroldts Parteikollege Willi Marchina entgegnete, dass das Problem durch die Anlage der Wildblumenwiesen vermutlich verringert würde, da Hunde hoch bewachsene und blühende Flächen eher mieden. Der Ansicht war auch Sabine Martin (CDU), die außerdem den optischen Wert der Wildblumen betonte.

Rüdiger Brill (FBL) sah das anders: "So eine Wiese macht vor allem am Ortseingang einen nicht einladenden, verwahrlosten Eindruck. Wenn, sollten wir das erst an nur einer Fläche ausprobieren." Von Brill kam die einzige Gegenstimme, alle anderen Ortsräte stimmten für die Wildblumenwiesen.

Feuerwehr bittet um Hilfe

Im Punkt Anfragen und Mitteilungen leitete Sabine Martin eine Beschwerde der Feuerwehr darüber, dass der dringende Reifenaustausch an einem der Fahrzeuge von der Gemeinde finanziell nicht unterstützt werde, weiter. "Unsere Feuerwehr hat das Gefühl, ausgehungert zu werden." Maroldt versicherte, über die Angelegenheit Informationen einzuholen.

Im Ortsrat herrschte der allgemeine Tenor, dass für die Feuerwehren der Gemeinde wegen der notwendigen Einsparungen eine einheitliche und für alle akzeptable Lösung gefunden werden müsse.