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Wenn Papierfiguren Geschichten erzählen

Barbara Steinitz mit ihrem Papiertheater. Foto: Monika Greschuchna
Barbara Steinitz mit ihrem Papiertheater. Foto: Monika Greschuchna FOTO: Monika Greschuchna
Türkismühle. red

"Der geflügelte Schneider aus dem Nähkästchen" war zu Gast an der Gemeinschaftsschule Türkismühle . Koffer sind am Bahnhof in Türkismühle , Koffer aus Berlin. Darin sind jede Menge Musikinstrumente und ein Theater, ein echtes Papiertheater. Barbara Steinitz und Björn Kollin, Besitzer der vielen Koffer, beschäftigen sich mit der Kunst des Schatten- und Papiertheaters und präsentierten in der Gemeinschaftsschule Türkismühle für Kinder der Klassenstufe fünf die Geschichte des Flugpioniers Albrecht Ludwig Berblinger, bekannt als "Der Schneider von Ulm", in ihrem Papiertheaterstück aus einem alten Nähkästchen mit Live-Musik.

Steinitz ist studierte Kommunikationsdesignerin und Illustratorin. Kollin, der sie musikalisch begleitet, machte eine Lehre als Holzbildhauer und studierte dann Kunst und Bildhauerei.

Zu der selbst komponierten Musik von Kollin, der mal Keyboard, mal eine Melodika oder Mandolinen spielt, spricht Steinitz die von ihr entworfene Geschichte des Tüftlers und Flugpioniers in Ulm aus der Perspektive seines neugierigen Kindes. "Mein Vater hatte einen fantastischen Traum: Er wollte fliegen können, schwerelos dahingleiten wie das Käuzchen, das uns eines Abends in seiner Schneiderwerkstatt besuchte." Eindringlich vorgetragen, mit Papierfiguren gespielt, entstanden so in einer kurzweiligen Stunde die lebhaftesten Figuren in den Köpfen der Kinder, die sichtlich begeistert waren.

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