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Wehrleute trainieren über Kreisgrenze hinweg

Die Kreise Neunkirchen und St. Wendel unterzeichneten einen Vertrag, der den Wehren aus beiden Kreisen ermöglicht, die Atemschutzübungsstrecke in Ottweiler zu nutzen. Unser Bild zeigt Feuerwehrleute aus Neunkirchen auf dem extrem anstrengenden Parcours. Foto: Andreas Engel
Die Kreise Neunkirchen und St. Wendel unterzeichneten einen Vertrag, der den Wehren aus beiden Kreisen ermöglicht, die Atemschutzübungsstrecke in Ottweiler zu nutzen. Unser Bild zeigt Feuerwehrleute aus Neunkirchen auf dem extrem anstrengenden Parcours. Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Ottweiler/Kreis St Wendel. eng

. "Ein gelungenes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit", sagte die Landrätin des Kreises Neunkirchen zu dem neuen Projekt, im Rahmen dessen die Feuerwehren der Landkreise Neunkirchen und St. Wendel die Atemschutzstrecke in Ottweiler künftig gemeinsam nutzen. Gestern unterzeichneten Cornelia Hoffmann-Bethscheider und ihr Kollege aus St. Wendel , Udo Recktenwald , die Kooperationsvereinbarung. Recktenwald lobte, dass dies die erste interkommunale Zusammenarbeit von zwei Kreisen im Bereich des Feuerwehrwesens sei. Gerade in Zeiten knapper Kassen sei die übergreifende Zusammenarbeit wichtig und könne einerseits Kosten sparen und gleichzeitig Synergien erzielen. Die Atemschutzstrecke des Kreises Neunkirchen , angesiedelt in Ottweiler , wurde 2011 neu eingerichtet und entspreche dem neuesten Stand der Anforderungen, so Kreisbrandinspektor Werner Thom. Die Anlage verfügt über eine genormte Atemschutzübungsstrecke und Sanitätsraum sowie über einen modernen Leit- und Steuerraum. Jedes Jahr trainieren in Ottweiler knapp 800 Feuerwehrleute auf der Strecke. Seine Teilhabe an der Anlage lässt sich der Kreis St. Wendel 10 000 Euro kosten. Dies entspreche etwa der Anmietung und Unterhaltung einer eigenen Anlage, so Recktenwald. Die laufenden Kosten teilen sich nun die beiden Landkreise.